Schalke sucht Geldquellen - Neuer Stadionname im Gespräch

Fußball-Bundesliga

GELSENKIRCHEN Neuer Wirbel am Rande des Pokalspiels am Mittwoch: Beim FC Schalke 04 wird auf der Suche nach Geldquellen offenbar auch über die neue Vermarktung des Stadionnamens nachgedacht. Nach Recherchen der Zeitung „Welt“ erwägt der Revierclub einen Ausstieg aus dem bis 2015 datierten Vertrag mit Veltins.

von dpa

, 28.10.2009, 15:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gleichwohl bezog auch Clemens Tönnies deutlich Stellung. „Ich schätze Herrn Jauch und seine Sendung. Da sitzt er immer auf dem Stuhl, wo er alles ablesen kann. Doch diesmal sitzt er auf der anderen Seite und weiß nichts“, kommentierte der Schalke-Chef in der „Bild“. Tönnies stellte klar: „In aller Deutlichkeit. Wir müssen Manuel Neuer nicht verkaufen.“ Gleichwohl ist nicht auszuschließen, dass Schalke doch noch mit den Bayern ins Geschäft kommt - nicht wegen Neuer, sondern Rafinha. Magath wäre nämlich durchaus bereit, den Außenverteidiger an den schon vor Monaten interessierten deutschen Rekordmeister abzutreten. Vorausgesetzt, die Offerte aus München entspricht den Vorstellungen des Trainer-Managers. Dem Vernehmen nach schwebt Magath ein zweistelliger Millionenbetrag vor.

Doch nicht nur mit Transfers soll die Liquidität verbessert werden. Gemeinsam mit Geschäftsführer Peter Peters denkt Magath über weitere Maßnahmen nach. Der Verkauf von Tochterfirmen gilt als ausgemachte Sache. „Wir prüfen, ob wir etwas an mögliche Investoren abtreten können“, sagte Magath. An Interessenten mangelt es angeblich nicht. Angenehmer Begleiteffekt: Die kaum zu durchschauende Firmenstruktur würde schlanker, transparenter und weniger arbeitsintensiv.

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