Schalke trifft auf einen Angstgegner

Schalke 04

Wenn Schalke am Samstag (15.30 Uhr) 1899 Hoffenheim empfängt, gehört dieser Kontrahent gewiss nicht zu den Schalker Lieblingsgegnern. Das zeigt die Statistik.

Gelsenkirchen

, 06.03.2020, 06:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Denkt gern an seine Trainerzeit in Hoffenheim zurück: David Wagner.

Denkt gern an seine Trainerzeit in Hoffenheim zurück: David Wagner. © dpa

Denn von den vergangenen sieben Bundesliga-Spielen gegen die Königsblauen verlor Hoffenheim nur eine Partie. Im gleichen Zeitraum gab es vier Siege und zwei Remis. Besonders bitter für die Blau-Weißen war die letzte Heimpartie gegen die Kraichgauer, wo es eine 2:5-Packung gab.



Aus in dieser Saison sind die Kraichgauer auswärtsstark. 18 Punkte aus elf Spielen holte die Mannschaft von Trainer Alfred Schreuder in der Fremde. Obwohl die TSG ein Auswärtsspiel weniger als die meisten Teams absolviert hat, rangiert sie mit dieser Bilanz auf Platz fünf.

Wagner kennt Hoffenheim gut


Für Schalke-Trainer David Wagner ist der Gegner ein alter Bekannter. Von 2007 bis 2009 war der 48-Jährige in der TSG-Akademie tätig, wo er die U17 und U19 trainierte. Es waren seine ersten beiden Trainer-Stationen.

TSG-Mäzen Dietmar Hopp wird am Samstag nicht in der Veltins-Arena sein. Das hat jedoch nichts mit den massiven Anfeindungen von Teilen der Zuschauer in den vergangenen Wochen und Monaten zu tun. Der 79-jährige Hopp fährt schon seit Jahren nicht mehr zu Auswärtsspielen mit.


TSG-Geschäftsführer Frank Briel erwartet beim Spiel in Gelsenkirchen keine neuerlichen Hasstiraden auf den Rängen. „Wir sind hoffnungsvoll und gewillt, dass man das Thema auf eine andere Ebene bringt. Es muss uns gelingen, einen vernünftigen Weg zu finden, bevor wir harte Linien ziehen“, sagte Briel auf der Homepage der Hoffenheimer.

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