Am Ende war es ein hart umkämpfter Punkt: Im letzten Spiel vor der Winterpause mussten die Schalker noch einmal alles geben. Ein Profi überzeugte mit starker Leistung. Hier die Einzelkritik.

Gelsenkirchen

, 21.12.2019, 17:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Markus Schubert: Bei Abschlägen und Abwürfen nicht immer ganz sattelfest, in der 44. Minute war er gleich zweimal gegen Jonathan Schmid auf dem Posten und verhinderte den Ausgleich. An den Strafstößen war er machtlos, in der 69. Minute parierte er starkgegen Hölers Schuss. Insgesamt eine souveräne Leistung, die Alexander Nübel nicht vermissen ließ. Note 3,0

Serdar mit starker Leistung, Kutucu sticht als Joker

Bei den Strafstößen machtlos: Markus Schubert. © dpa

Jonjoe Kenny: Machte wie immer viele Meter auf seiner rechten Außenbahn und legte dabei typisch britische Robustheit an den Tag. Allerdings ließ er seinem Freiburger Gegenspieler allzu oft zu viel Platz und eröffnete dadurch Räume. In der 52. Minute führte sein katastrophaler Rückpass zum Strafstoß, der wiederum zum Ausgleich führte. Normalerweise ist er besser. Note 4,5

Ozan Kabak: In der ersten Halbzeit zeigte er noch die gewohnt solide Leistung, die ihn in den vergangenen Wochen zum Abwehrchef hat werden lasse. In der zweiten Hälfte war er allerdings völlig von der Rolle. Erst verursachte er in der 52. Minute bei Versuch, den Fehler von Kenny auszubügeln, den Strafstoß, auch danach unterliefen ihm unerklärlich viele einfache Fehler. Note 5,0

Bastian Oczipka: Lief zum zweiten Mal in Folge als Innenverteidiger auf und überließ seinen „Stammplatz“ auf der Außenbahn Juan Miranda. Ließ in der Innenverteidigung wenig anbrennen, ohne dabei zu glänzen. Note 3,0

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Juan Miranda: Vor zwei Wochen wurden ihm noch Abwanderungsgedanken nachgesagt, durch das Verletzungspech in der Innenverteidigung ist er mittlerweile auf der linken Außenbahn gesetzt. Erneut lieferte er er solide Partie ab, hätte in der 50. Minute fast das 2:0 erzielt. In der 66. Minute verursachte er allerdings relativ unnötig den zweiten Elfmeter des Tages. Note 4,0

Omar Mascarell: Ließ sich bei Angriffen der Schalker immer wieder zwischen die Innenverteidiger fallen und ermöglichte so den Außenverteidigern, sich in die Offensive einzuschalten. Defensiv sehr sicher: Durch die Mitte lief bei Freiburg wenig, und das lag auch an Mascarell. Note 2,5

Suat Serdar: Setzte in der 11. Minute ein erstes Ausrufezeichen: Seinen satten Schuss aus 25 Metern konnte Keeper Flekken nur abklatschen lassen. Seit Tor in der 27. Minute leitetet er durch eine Balleroberung im Mittelfeld selbst ein – starke Leistung des „Sechsers“. Auch in der zweiten Halbzeit war er einer der Aktivposten. Note 2,0

Daniel Caligiuri: Bildete gemeinsam mit Rabbi Matondo und Amine Harit eine Dreierreihe im Mittelfeld – von den dreien wusste aber niemand so recht zu überzeugen. Strahlte in der ersten Halbzeit kaum Gefahr aus, steigerte sich aber nach der Pause und trieb sein Team nach vorne. Note 4,0

Serdar mit starker Leistung, Kutucu sticht als Joker

Ohne Durchschlagskraft: Daniel Caligiuri. © dpa

Amine Harit: Seine erste gute Aktion hatte er in der 77. Minute, als Freiburgs Keeper Flekken seinen Weitschuss gerade eben um den Pfosten lenken konnte. Ansonten eine eher schwache Partie des „Zehners“. Für ihn kommt die Winterpause zum guten Zeitpunkt. Note 4,0

Rabbi Matondo: In der ersten Halbzeit noch eher unauffällig, steigerte er sich in der zweiten Halbzeit und hatte kurz nach der Pause zwei gute Aktionen. Unterm Strich war das allerdings zu wenig – in der 70. Minute wurde er für Ahmed Kutucu ausgewechselt. Note 4,0

Benito Raman: Der Aktivposten im Schalker Angriff: Beschäftigte die komplette Freiburger Defensive und setzte die Verteidiger immer wieder durch unermüdliches Anlaufen unter Druck. Stark auch seine Torvorbereitung in der 27. Minute. Note 2,5

Ahmed Kutucu: Kam in der 70. Minute für Rabbi Matondo – diese Einwechslung erwies sich als goldrichtig, er erzielte in der 80. Minute das Tor zum 2:2. Ohne Note

Guido Burgstaller: Kam in der 90. Minute für Raman, ohne Note

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