Trotz eines über weite Strecken überlegen geführten Spiels musste sich Schalke 04 mit einem 2:2 in Mainz begnügen und ist jetzt seit 23 Bundesligapartien in Folge ohne Sieg.

Gelsenkirchen

, 07.11.2020, 17:29 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwar hatten die Schalker mehr Spielanteile und mehr Chancen, aber Mainz verwandelte zwei Elfmeter durch Brosinski (6.) und Mateta (45+2). Uth (36.) erzielte mit einem sehenswerten Freistoß das zwischenzeitliche 1:1. Ein Eigentor von St. Juste (81.) sicherte Schalke wenigstens einen Punkt.

Unsere Einzelkritik:

Frederik Rönnow: Bei den beiden Elfmetern hatte der Schlussann, der den Vorzug vor Ralf Fährmann erhielt, keine Chance. In der ersten Halbzeit musste er dreimal ersthaft eingreifen. Seine größte Tat vollbrachte Rönnow kurz vor dem Pausenpfiff, als er einen Schuss von Mateta aus kurzer Entfernung abwehrte. Auch im zweiten Durchgang rette er glänzend gegen Burkardt. Note: 1,5

Ozan Kabak: Seine Rückkehr nach fünf Pflichtspielen Sperre tat der Schalker Mannschaft sehr gut. Kabak präsentierte sich sehr aufmerksam und hatte auch eine gute Spieleröffnung. Verursachte allerdings den zweiten Elfmeter, jedoch war die Entscheidung umstritten. Sein Tor zum 2:2 wurde nicht gegeben, weil die Hand im Spiel war. Note: 3,0

Salif Sané: Diskutierte zu oft mit Schiedsrichter Patrick Ittrich, anstatt sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren. Sah kurz vor dem Halbzeitpfiff die Gelbe Karte, weil er zu heftig reklamierte. Note: 4,0

Matija Nastasic: So ungestüm, wie er in der sechsten Minute Burkardt attackierte, darf man im eigenen Strafraum nicht hingehen. Danach spielte er solide und präsentierte sich zweikampfstark. Note: 4,0

Kilian Ludewig: Der Youngster ging mit Elan zur Sache. Er schaltete sich auch immer wieder in die Offensive ein, aber dabei unterliefen ihm immer wieder Flüchtigkeitsfehler. Note: 4,0

Bastian Oczipka: Der Routinier spielte so wie immer: Er bemühte sich nach Kräften, aber effeltiv war das nicht. Leistete sich einige leichte Ballverluste. Note: 4,0

Omar Mascarell: Der Kapitän spielte vor allem im ersten Durchgang einige sehr kluge Pässe. Auch sein Zweikampfverhalten war überzeugend. Note: 3,5

Alessandro Schöpf: Im Gegensatz zu seiner guten Leistung im Pokalspiel gegen Schweinfurt war vom Österreicher in Mainz kaum etwas zu sehen. Hatte Schöpf den Ball, war er meistens schnell wiedeer weg. Note: 5,0

Amine Harit: Hatte einige gute Aktionen. Spielte nicht mehr zu ballverliebt wie in den vorangegangenen Partien. Aber nach dem Seitenwechsel war von ihm nicht mehr viel zu sehen. Note: 4,5

Gonzalo Paciencia: Zweimal brachte er seinen Sturmkollegen Mark Uth in eine gute Schussposition, einmal vergab er in der 40. Minute eine große Chance für die Königsblauen. In der 65. Minute setzte er sich auf der rechten Seite stark durch, aber sein Schuss ging knapp vorbei. Note: 3,5

Mark Uth: In der ersten Halbzeit erlebte er eine Achterbahn der Gefühle. In der 22. Minute hätte er den Schalker Ausgleich machen müssen, doch er säbelte über den Ball. Sehenswert war dagegen sein Ausgleich per direktem Freistoß nach 36 Minuten zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Note: 3,0

Can Bozdogan (63. für Schöpf): Der Youngster konnte dem Schalker Spiel keine neuen Impulse geben. ohne Note

Benito Raman (70. für Harit): Der Belgier brachte in der Schlussphase neuen Schwung in das Schalker Offensivspiel. Aber beste Chancen wurden vergeben. ohne Note

Steven Skrzybski (70. für Ludewig): Mit der Einwechslung von Skrzybski brachte Schalke-Trainer Manuel Baum noch mehr Offensivpower. Das zahlte sich aus, denn der Stürmer bereite den Schalker Ausgleich vor. ohne Note

Vedad Ibisevic (81. für Kabak): Kaum war der Routinier auf dem Platz durfte er das 2:2 bejubeln, dass dem Mainzer St. Juste per Eigentor unterlief. ohne Note

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