Stevens trifft auf Kaiserslauterns Kurz

Eurofighter unter sich

Beim FC Schalke 04 scheint momentan alles in bester Ordnung. Manager Horst Heldt und Trainer Huub Stevens strahlten Donnerstag vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (Samstag, 18.30 Uhr) um die Wette.

GELSENKIRCHEN

von Von Frank Leszinski

, 13.10.2011, 17:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
Fußball 2. Bundesliga 9. Spieltag: FC Ingolstadt 04 - FC St. Pauli am 29.09.2013 im Audi Sportpark in Ingolstadt (Bayern). Ingolstadts Trainer Marco Kurz spricht während der Pressekonferenz nach dem Spiel. Foto: Armin Weigel/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Fußball 2. Bundesliga 9. Spieltag: FC Ingolstadt 04 - FC St. Pauli am 29.09.2013 im Audi Sportpark in Ingolstadt (Bayern). Ingolstadts Trainer Marco Kurz spricht während der Pressekonferenz nach dem Spiel. Foto: Armin Weigel/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

„Huub gibt klare Vorgaben. Dabei strahlt er so viel Gelassenheit aus, das ist für unsere Mannschaft wohltuend“, adelte Heldt die Arbeit des 57-jährigen Niederländers, der das Klischee als „Knurrer von Kerkrade“ momentan überhaupt nicht bedient, sondern eher eine Art Vaterfigur für seine Mannschaft darstellt. „Es macht einfach Spaß, mit den Jungs zu arbeiten. Sie geben Gas und meckern nicht. Es ist eine liebe Mannschaft, ganz anständige Jungs“, sagte der neue Coach der Königsblauen, der am Samstag in der noch nicht ausverkauften Veltins-Arena einen alten Bekannten wiedertreffen wird. Lauterns Trainer Marco Kurz gehörte zum Kader der legendären Eurofighter, die 1997 unter Leitung von Huub Stevens den UEFA-Cup gewannen.

Dass Kurz nach seiner aktiven Karriere die Trainer-Laufbahn eingeschlagen hat, wundert Stevens nicht: „Genau wie Mike Büskens oder Youri Mulder ist Marco ein Spieler mit einer Mentalität, der immer die Mannschaft in den Vordergrund gestellt hat. Das kommt ihm nun bei seiner Arbeit als Trainer zugute“, erinnert sich Stevens. „Außerdem hoffe ich, dass die Jungs aus der Zeit auch von mir etwas gelernt haben. Aber nicht zuviel“, fügte er grinsend hinzu, „denn schließlich wollen wir am Samstag gewinnen.“Dass der 1. FC Kaiserslautern schwach in die neue Saison gestartet ist, lässt den Schalker Trainer kalt: „Sie haben gute Stürmer und werden hier kompakt auftreten. Aber wir müssen sowieso mehr auf uns schauen und eine konzentrierte Leistung bringen, um die drei Punkte hier zu behalten.“

Zumal die Königsblauen an den 1. FC Kaiserslautern nicht die besten Erinnerungen haben. In der vergangenen Bundesliga-Saison gingen beide Spiele gegen die Pfälzer verloren, wobei Schalke beim 0:5 im Fritz-Walter-Stadion sportlich gedemütigt wurde und tief im Tabellenkeller angesiedelt blieb. Jetzt hat Schalke in der Bundesliga ganz andere Perspektiven. Mit einem Sieg gegen die Pfälzer würden sich die Königsblauen in der Spitzengruppe der Bundesliga festsetzen. Das wäre die beste Motivation vor zwei englischen Wochen, nach denen Schalke weiterhin auf „drei Hochzeiten“ tanzen will.

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