Tönnies glaubt an Vertragsverlängerung bei Meyer

Schalke hält hohen Zielen fest

Trotz des Wechsels von Leon Goretzka zum FC Bayern München werden sich die hochgesteckten Ambitionen des FC Schalke 04 in den nächsten Jahren nicht verändert. „Die Ziele werden schon ordentlich gesteckt, da macht euch mal keine Sorgen“, betonte Schalke-Boss Clemens Tönnies bei „Sky“. Optimistisch ist Tönnies, was die Vertragsverlängerung von Max Meyer angeht.

GELSENKIRCHEN

26.02.2018, 16:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Aufsichtsratsvorsitzende des FC Schalke 04, Clemens Tönnies, würde seinen Klub in der kommenden Saison gerne wieder in der Champions League sehen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende des FC Schalke 04, Clemens Tönnies, würde seinen Klub in der kommenden Saison gerne wieder in der Champions League sehen. © dpa

„Wir wollen den Verein weiter professionalisieren, die Entschuldung vorantreiben und Schalke zukunftssicher machen. Natürlich möchten wir in der nächsten Saison wieder international, am liebsten in der Champions League spielen,“ sagte der Aufsichtsratschef.

Zuversichtlich, dass Max bleibt

Denn nur in der Königsklasse wird das „große Geld“ verdient. Dort sind die Erfolgsprämien und garantierten Startgelder Jahr für Jahr gestiegen. Das weiß Schalke aus eigener Erfahrung. Als die Blau-Weißen im Jahr 2011 überraschend das Halbfinale der Champions League erreichten, kassierten sie 39,75 Millionen Euro.

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Für die Zeit nach Goretzka wünscht sich Tönnies den Verbleib von Mittelfeldspieler Max Meyer (22/Vertrag bis zum 30. Juni 2018). Eine Verlängerung des auslaufenden Vertrags hält Tönnies für realistisch: „Ich bin zuversichtlich, dass Max auf Schalke bleibt.“ Manager Christian Heidel sei in intensivem Austausch mit Meyer, der in den vergangenen Monaten als defensiver Mittelfeldspieler eine sehr positive Entwicklung genommen hat.

Heidel: Unabhängig voneinander

Ob Meyer nach der Entscheidung von Goretzka ins Grübeln gerate, glaubt Heidel nicht. „Diese beiden Personalien sind vollkommen unabhängig voneinander. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun“, so der 54-Jährige. Dass immer mehr Spieler nicht dazu bereit sind, ihre Verträge zu erfüllen, erfüllt Tönnies mit Sorge. „Verträge gehören erfüllt. Das ist eine klare Kiste. Ich würde mir mehr Konsequenz wünschen, egal ob man börsennotiert ist oder nicht,“ sagte der Schalke-Chef.