Verwirrung um Gelbe Karten für Salif Sané

Schalke 04

Nach dem Schalker Pokalerfolg gab es viel Gesprächsstoff. Zum Beispiel über das Thema, wie viele Gelbe Karten Schalke-Abwehrspieler Salif Sané gesehen hatte.

Gelsenkirchen

, 04.11.2020, 07:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schiedsrichter Sven Jablonski zeigte Salif Sané nur einmal die Gelbe Karte.

Schiedsrichter Sven Jablonski zeigte Salif Sané nur einmal die Gelbe Karte. © dpa

Die meisten Beobachter waren davon ausgegangen, dass es zwei gewesen sind und der Senegalese ab der 70. Minute gegen Schweinfurt nicht mehr hätte mitspielen dürfen. Das war passiert.

Sané wurde ab der zweiten Halbzeit für den diesmal völlig indisponierten Malick Thiaw eingewechselt. Nur ef Minuten später gingen dem 30-Jährigen die Nerven durch. Der Schweinfurter Kristian Böhnlein leistete sich an der Mittellinie ein taktisches Foul an Sané, was dem Schalker offenbar sehr weh tat und er dem Übeltäter in der darauf folgenden Rudelbildung auch mitteilte.

Kein Fehler des Schiedsrichters

Nur mit Mühe konnten beide Spieler getrennt werden. Dann sah es so aus, als ob Schiedsrichter Sven Jablonski für Böhnlein als auch für Sané die Gelbe Karte zückte.

In der 70. Minute gab es wieder Aufregung mit Sané. Er leistete sich ein Foul im eigenen Strafraum, als er Adam Jabiri am Kopf traf und so einen Strafstoß fabrizierte. Jablonski zog erneut die Gelbe Karte.

Ein schwerer Fehler des Schiedsrichters, der Sané doch hätte vom Platz schicken müssen? Nein, denn wie sich wenig später herausstellte, galt die erste Gelbe Karte nicht Sané, sondern dessen Teamkollegen Nabil Bentaleb, der sich bei der Auseinandersetzung in der Nähe seines Verteidigerkollegen befunden hatte. Das war jedoch für Außenstehende nur schwer zu erkennen.

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