Warum sich die Ausleihe von Schalke-Jungprofi Jonas Carls bezahlt macht

Schalke 04

In der Winterpause ließ sich Schalkes Jungprofi Jonas Carls zum Drittligisten Viktoria Köln ausleihen. Darum hat er diese Entscheidung nicht bereut.

Gelsenkirchen

, 19.02.2020, 06:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hat bei Viktoria Köln schnell Fuß gefasst: Jonas Carls.

Hat bei Viktoria Köln schnell Fuß gefasst: Jonas Carls. © imago

Die Ausleihe von Jonas Carls zum Drittligisten Viktoria Köln hat sich bisher für den Spieler ausgezahlt. Der 22-Jährige sammelt nicht nur Spielpraxis, sondern überzeugt auch mit guten Leistungen.


Carls stand unter Trainer David Wagner zwar viermal im Bundesligakader, kam aber nie zum Einsatz. Hinter der Konkurrenz um Bastian Oczipka und Juan Miranda hatte Carls keine Chance auf Einsatzminuten. Deshalb entschloss er sich zur Ausleihe. Der Linksverteidiger steht bei den Königsblauen noch bis Sommer 2022 unter Vertrag.


Bundesliga-Debüt unter Stevens


Der 1,79 Meter große Verteidiger stammt aus der Jugendakademie von Bayer Leverkusen. Nach seiner eineinhalbjährigen Zwischenstation in der Reserve des 1. FC Nürnberg wechselte Carls im Sommer 2017 zunächst in die U23 der Königsblauen, wo er anschließend in 53 Oberliga-Partien mit überzeugenden Leistungen auf sich aufmerksam machte.


Seine Belohnung: Die Berufung in den Profi-Kader durch Interims-Trainer Huub Stevens. Das schließende Bundesliga-Debüt ließ nicht lange auf sich warten. Am 20 April 2019 beorderte Huub Stevens Jonas Carls gleich in die Startelf gegen die TSG Hoffenheim (2:5). Er hofft natürlich, dass er in seiner Karriere noch mehr als ein Bundesligaspiel absolvieren wird.

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