Salif Sané hält bis zum Gegentreffer die Abwehr zusammen. Sebastian Rudy ist trotz einer Leistungssteigerung noch nicht der „Chef im Ring“.

Gelsenkirchen

, 02.02.2019, 21:31 Uhr / Lesedauer: 2 min

Alexander Nübel: Wurde durch seine „Notbremse“ gegen Hazard, als er beim Ausbügeln der Fehler seiner Vorderleute einen Schritt zu spät kam, zum unfreiwilligen Hauptdarsteller des Abends. Durch seine Rote Karte geriet Schalke nach einer Stunde auf die Verliererstraße. Vorher eine große Rettungstat gegen Zakaria und ein schwerer Patzer bei einem Abstoß. Note: 5

Daniel Caligiuri: Steigerte sich nach schwachem Start, als er ungewohnte technische Probleme offenbarte. Wurde dann etwas energischer in seinen Aktionen, sorgte für die erste Schalker Chance. Nach seinem Freistoß in der 40. Minute ertönte schon die Tor-Musik, allerdings ging der Ball knapp vorbei. Insgesamt aber nicht in der Form der Vorsaison. Note: 4

Nübel wird zum unfreiwilligen Hauptdarsteller beim 0:2 gegen Mönchengladbach

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Salif Sané: Eine seiner besseren Leistungen im Schalke-Trikot. Hatte im Schalker Strafraum die „Lufthoheit“, gab insgesamt einen guten und souveränen Abwehrchef. Als Schalke in Unterzahl war, konnte aber auch er nicht mehr alle Lücken im Schalker Defensivverbund schließen. Note: 3

Matija Nastasic: Auch er war lange mit dafür verantwortlich, dass bei Schalke hinten die Null stand. War auch gegen Gladbach nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen. Beschränkte sich fast ausschließlich auf seine Defensiv-Aufgaben. Note: 3,5

Bastian Oczipka: Eine sehr unauffällige Vorstellung des Ex-Frankfurters, dem man manchmal mehr Tempo und Spritzigkeit in seinen Aktionen wünschen würde. Spielte auf der linken Seite, wo er nicht immer die Übersicht behielt, größere Fehler unterliefen ihm allerdings auch nicht. Note: 4

Sebastian Rudy: Der Nationalspieler ist noch immer nicht der erhoffte „Chef“ im Ring auf Schalke. Ist sehr darum bemüht, dem Schalker Spiel Struktur zu geben, war in der ersten Hälfte sogar mehrmals die erste Station von geglückten Kombinationen. Nach dem Seitenwechsel oft mit falschen Entscheidungen. Als er ausgewechselt wurde, stand es noch 0:0… Note: 4

Suat Serdar: Ganz schwache erste Hälfte. Von einem Neuzugang seiner (Preis)-Kategorie muss mehr kommen. Verstolperte Bälle, die zum Alltags-Repertoire eines Bundesliga-Fußballers gehören müssen. Steigerte sich im zweiten Durchgang, ohne die ganz großen Akzente setzen zu können. Note: 4

Nabil Bentaleb: War der Ballverteiler im Schalker Mittelfeld, versuchte sich als eine Art „Regisseur“. Machte das insgesamt ordentlich, obwohl er manchmal auch den komplizierten Weg wählte, wenn die einfachere Variante gleichzeitig auch die bessere gewesen wäre. Note: 3,5

Weston McKennie: Ist mit Abstand nicht der größte Spieler auf dem Platz, gewinnt aber trotzdem erstaunlich viele Kopfballduelle. Am Ball oft überhastet, aber niemals aufgebend und bis zum Schluss kämpfend. Machte den Gladbachern durch seine „Galligkeit“ das Leben schwer. Note: 3

Nübel wird zum unfreiwilligen Hauptdarsteller beim 0:2 gegen Mönchengladbach

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Yevhen Konoplyanka: Sein Spiel am linken Flügel ist zwar relativ leicht zu durchschauen, aber oft auch nicht zu verhindern. Zog auch gegen Gladbach gern nach innen und versuchte, zum Torabschluss zu kommen. Wurde nach einer Stunde zum „taktischen Opfer“ – durch seine Auswechslung machte er nach Nübels Roter Karte Platz für Ralf Fährmann. Note: 3,5

Mark Uth: War nach Konoplyankas Auswechslung so etwas wie ein „Einzelkämpfer“ im Schalker Angriff und hielt sich gegen die Gladbacher Abwehr recht wacker. Hatte schon in der ersten Hälfte mit einem Kopfball für Torgefahr gesorgt und hörte nicht auf, sich um Torchancen zu bemühen. Blieb aber wie die gesamte Mannschaft glücklos. Note: 3

Eingewechselt: Ralf Fährmann (61. für Konoplyanka), Rabbi Matando (75. für Sebastian Rudy)

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