24 Kilometer Straßen hält der Bauhof in Schermbeck schnee- und eisfrei

mlzWinterdienst

In den vergangenen Tagen hatten die Mitarbeiter des Schermbecker Bauhofs viel Zusatzarbeit. Schnee musste an vielen Straßen beseitigt werden - einige Anwohner warten aber vergeblich.

Schermbeck

, 01.02.2019, 18:29 Uhr / Lesedauer: 2 min

Insgesamt leisten die Mitarbeiter des Bauhofes Winterdienst auf 24 Kilometern Straßen“, berichtet Alexander Thomann als Leiter der Stabsstelle im Rathaus.

Bei den Straßen wird nach drei Prioriätsstufen unterschieden. Zur Stufe eins gehören sechs Kilometer Straße. Dabei handelt es sich um Hauptverkehrsstraßen, die Schermbeck mit seinen Nachbarorten verbinden. Etwa die Weseler Straße ab der Kreuzung in Bricht in Richtung Ortskern, die Erler Straße, die Freudenbergstraße, die Dorstener Straße, die Maassenstraße und die Kirchstraße in Gahlen.

Ebenfalls sechs Kilometer beträgt die Gesamtlänge der Straßen der zweiten Prioritätsstufe. Das sind Nebenstraßen der Straßen der Prioritätsstufe eins. Seitenstraßen dieser Straßen gehören zur Prioritätsstufe drei.

Neuer Leiter am Bauhof

Bei Einsätzen werden die Straßen in der Reihenfolge der Prioritätsstufen von Schnee und Eis befreit. „Über einen erforderlichen Streudienst entscheidet der Einsatzleiter“, berichtet Peter Claessen, der im Januar die Leitung des Bauhofes übernahm. Der Einsatzleiter kontrolliert an markanten Stellen in Schermbeck das Erfordernis eines Einsatzes.

Den Streudienst übernehmen zwei Streugruppen mit jeweils sieben Personen. Ihnen stehen ein Lkw und zwei Schmalspurschlepper zur Verfügung. Während der Lkw das großflächige Streuen übernimmt, eignen sich die Schmalspurschlepper für Fußwege, Radwege und Zufahrten zu gemeindlichen Gebäuden.

10 bis 25 Gramm Salz pro Quadratmeter

Beim Streudienst wird Salz eingesetzt. 50 Tonnen Salz dienten als Vorrat im Silo auf dem Gelände des Bauhofes. Der Streudienst geht sparsam mit dem Salz um. Das sorgsame Abwägen zwischen 10 und 25 Gramm Salz pro Quadratmeter soll die erforderliche Tauwirkung erzielen, aber zugleich umweltschonend sein.

Die Bewohner der Außenbereiche haben in den vergangenen Tagen vergeblich auf die gemeindlichen Streufahrzeuge gewartet. Das wird auch so bleiben, denn im Jahre 2010 hat der Gemeinderat beschlossen, Winterdienst nur noch innerhalb des Ortskerns bis zu den Ortsausgangsschildern vorzunehmen. Das beschert den Bewohnern im Außenbereich zwar Mehrarbeit, aber sie sparen dadurch auch Kosten, weil die Kosten für den Streudienst von den Anliegern der Straßen mit Winterdienst getragen werden.

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