78-jähriger Schermbecker zog sich bei Löschversuchen eine Rauchgasvergiftung zu

Feuerwehreinsatz

Zum Brand einer Hecke an der Dämmerwalder Straße rückte die Feuerwehr am Samstagnachmittag aus. Bei eigenen Löschversuchen hatte sich der Hauseigentümer eine Rauchgasvergiftung zugezogen.

Schermbeck, Raesfeld

, 30.06.2019, 11:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Feuerwehr musste zum Brand einer Hecke ausrücken.

Die Feuerwehr musste zum Brand einer Hecke ausrücken. © Feuerwehr Raesfeld

Die Feuerwehr war um 16.16 Uhr alarmiert worden. Da sich die Einsatzstelle im Grenzgebiet zu Raesfeld befand und weit außerhalb lag, wurden die Löschzüge Raesfeld-Erle und Schermbeck zur Brandstelle beordert.

Eine Fläche von rund 150 Quadratmetern brannte

An der Einsatzstelle eingetroffen, brannte bereits eine Wiese inklusive Hecke auf einer Fläche von gut 150 Quadratmetern, der Hauseigentümer war schon mit eigenen Löschmaßnahmen zu Gange. Die Besatzung des eingetroffene Löschfahrzeugs übernahm die weitere Brandbekämpfung und der Löschzug Schermbeck kümmerte sich um die Wasserversorgung.

Rauchgasvergiftung zugezogen

Wegen seiner eigenen Löschversuche hatte sich der 78-jährige Hauseigentümer eine Rauchgasvergiftung zugezogen und wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Im Einsatz waren 21 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen der Feuerwehr Raesfeld und Schermbeck. Laut Auskunft von André Szczesny, Sprecher der Raesfelder Feuerwehr, wollte der 78-jährige Hauseigentümer Gartenabfälle verbrennen. Dabei sei es zu dem Brand gekommen.

In diesem Zusammenhang warnt André Szczesny dringend davor, bei der zurzeit herrschenden Trockenheit im Freien alles zu vermeiden, was einen Brand auslösen könnte. Dazu gehörten auch das Abflämmen von Unkraut und natürlich auch das Verbrennen von Gartenabfällen.

Am Sonntag gegen 13.40 Uhr wurde die Raesfelder Feuerwehr zu einem Flächenbrand an die Rhader Straße in Erle gerufen. Das Feuer war bereits durch Mitglieder des angrenzenden Hundevereins eingedämmt worden. Der Brand auf rund 100 Quadratmetern konnte dann durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden.

Lesen Sie jetzt