Anwohner in der Feldmark beklagen gefährliche Verkehrssituation

Unfall am Sonntag

Eine unklare Rechtslage und Verkehrssituation führte am Sonntag zu einem Unfall mit einem verletzten Moped-Fahrer. Nun haben sich auch Anwohner zu Wort gemeldet. Sie halten die Verkehrsführung an der Feldmark für gefährlich - und Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter verspricht, sich um eine Lösung zu kümmern.

SCHERMBECK

von Von Holger Steffe

, 16.10.2013, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unklar ist die Rechtslage ber Vorfahrtsregelung im Bereich der Feldmark zwischen Lüttge Feld und Straße Im Vogelsang. Am Sonntag kam es hier zu einem Zusammenstoß eines Mopedfahrers mit einer Autofahrerin, wobei der Mopedfahrer verletzt wurde.

Unklar ist die Rechtslage ber Vorfahrtsregelung im Bereich der Feldmark zwischen Lüttge Feld und Straße Im Vogelsang. Am Sonntag kam es hier zu einem Zusammenstoß eines Mopedfahrers mit einer Autofahrerin, wobei der Mopedfahrer verletzt wurde.

Anwohner der Feldmark bestätigten, dass sie bisher von einer „Rechts-vor-Links-Regel“ in diesem Bereich ausgegangen seien. Die Polizei, so Sabine Vetter von der Pressestelle, hält diesen Straßenabschnitt für äußerst kniffelig. Fakt sei – solange die Straße nicht umgewidmet ist – dass es sich um eine Zufahrt zu Häusern handele und Fahrer dort nicht zur Vorfahrt von rechts berechtigt seien. Trotzdem: Ganz eindeutig ist die Lage nicht, ebenso wenig die Schuldfrage beim Unfall von Sonntag. „Dies müsste im Zweifelsfall ein Gericht entscheiden, die Polizei wäre hier nicht der Schiedsrichter“, so die Pressesprecherin. Der Schermbecker Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter mit der Ausgangslage des Unfalls konfrontiert, sieht hier auch einen Gefahrenpunkt, den es zu beseitigen gilt. „Schlimm, dass es schon einen Verletzten gegeben hat!“, sagt er. „Ich habe die Fachleute der Gemeinde schon um Stellungnahme gebeten.“

Grüter verspricht also, sich um die Sache zu kümmern. Als eine Möglichkeit sieht der Bürgermeister eine Beschilderung, will den Experten aber nicht vorgreifen. Denn: Die oberste Priorität hat die Sicherheit, für die Anwohner der Feldmark ebenso wie für Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter. Die Straße Feldmark ist für Kinder aus den Neubaugebieten in Bricht auch der direkte Schulweg zur Gemeinschaftsgrundschule an der Weseler Straße. Hier nutzen viele Kinder den Bürgersteig als Radweg. Die Sicht der Kinder werde dabei aber oftmals durch rücksichtslose Autofahrer eingeschränkt, die Teile des Bürgersteigs unrechtmäßig zum Parken in Beschlag nehmen, wie Ortskundige versichern. 

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