Bernd Surholt inszeniert Wilhelm Buschs Lebensweisheiten launig

SCHERMBECK Beste Unterhaltung bei der Kulturstiftung: Freitagabend trug Bernd Surholt Wilhelm Buschs Lebensweisheiten vergnüglich-lustig vor. Die Zuschauer hatten ihre helle Freude.

von Von Anne Wecking

, 29.03.2009, 13:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bernd Surholt inszeniert Wilhelm Buschs Lebensweisheiten launig

Ganz entspannt trug Bernd Surholt aus den Werken von Wilhelm Busch vor.

„Es ist etwas völlig Anderes, die Stücke von Wilhelm Busch auf der Bühne zu sehen, als ihn nur zu lesen. Man bekommt so viel mehr mit“, verdeutlicht Brigitte Strauss, Vorsitzende der Kulturstiftung Schermbeck. Sie fasst damit zusammen, was viele der 36 Gäste des Abends, die sich von den Lebensweisheiten Buschs berieseln ließen, dachten. Die Weisheiten, besonders die aus dem bekannten Stück „Die fromme Helene“, erinnerten vor allem an die eigene Kindheit und regten zum Lachen an: „Wo kriegen wir die Kinder her, wenn Meister Klapperstorch nicht wär?“ oder „Betrübt und wenig nütze, ist ein Schirm mit einem Schlitze.“

„Wir wollten mit dem heutigen Abend Menschen und Kultur näher zusammen bringen“, betont Dagmar Wüstemann von der Kulturstiftung, die die abendliche Theaterreise mit eigenen Geldern auf die Beine gestellt hatte, und zeigt sich durchaus zufrieden. Ebenso wie Schauspieler Bernd Surholt, der seinem Publikum zum Abschluss seiner mehr als gelungenen Inszenierung noch eine ganz besonders einprägsame Lebensweisheit unterbreitete: „Dummheit, die man bei anderen sieht, wirkt belebend aufs Gemüt.“ K

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