Brücke: Eintägiger Auftragsstopp sorgt für acht Wochen Wartezeit

Brücke

Die Arbeiten für die neue Brücke an der Straße „Am Rathaus“ sind im vollen Gange. Allerdings wird es aufgrund einer eintägigen Stornierung eine achtwöchige Wartezeit geben.

Schermbeck

, 08.03.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Um acht Wochen wird sich die Fertigstellung der Brücke "Am Rathaus" verzögern.

Um acht Wochen wird sich die Fertigstellung der Brücke „Am Rathaus" verzögern. © Berthold Fehmer

Grundsätzlich zufrieden mit den Arbeiten im Umfeld der Brücke „Am Rathaus“ ist Bürgermeister Mike Rexforth. „Das Ortsbild wird deutlich verändert, sehr zum Vorteil. Der Raum wird schön geöffnet.“ Doch es gibt ein Problem.

Im Bauausschuss am Mittwoch sagte Rexforth, dass bei einem Ortstermin am 19. Februar aufgefallen sei, dass die Unterkonstruktion nicht ganz so gewesen sei, wie man zunächst gedacht hatte. Dies habe man aber erst sehen können, als die alte, marode Brücke abgebaut war.

„Auftrag sicherheitshalber angehalten“

Da nicht klar war, „ob die veränderte Grundlagensituation Auswirkungen haben könnte auf die Länge der Brücke“, habe die ausführende Firma bei der Firma, die die Brücke herstellt, „den Auftrag sicherheitshalber angehalten“, so Rexforth. Innerhalb eines Tages sei aber geklärt worden, dass, wie geplant, weitergearbeitet werden könne.

Doch der eine Tag wirkt sich schwer aus. Der Brückenhersteller habe während des Auftragsstopps „eine andere Brücke dazwischen geschoben, damit die Maschinen nicht stillstehen“, so Rexforth. „Das bedeutet eine Verzögerung der Lieferzeit um acht Wochen.“

Die Sanierung der Brücke „Am Rathaus“ soll insgesamt 333.000 Euro kosten. Die Brücke wird nur für nicht-motorisierten Verkehr freigegeben.

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