Brücken zwischen den Generationen geschlagen

Schermbecker Welten

Mit einer Präsentation der Arbeitsergebnisse fast aller beteiligten Gruppen endete Freitagnachmittag die Projekt-Woche zum Thema "Schermbecker Welten".

SCHERMBECK

von Von Helmut Scheffler

, 16.10.2011, 15:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
„Kochen wie zu Großmutters Zeiten“ hieß das Motto des Gahlener Kindergartens. Das im Laufe der Woche gebackene Brot wurde am Freitag von den Besuchern verkostet.

„Kochen wie zu Großmutters Zeiten“ hieß das Motto des Gahlener Kindergartens. Das im Laufe der Woche gebackene Brot wurde am Freitag von den Besuchern verkostet.

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Schermbecker Welten

Schermbecker Welten: Bei der Projektwoche zwischen Jung und Alt kamen neben den Kindergärten auch die Grundschulen und die Gesamtschule zum Zug.
16.10.2011
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Aufmerksam verfolgten die Kinder die Aufführungen des Clowns „Lila Lindwurm“.© Foto: Helmut Scheffler
Am Stand des Kilian-Kindergartens konnten Kinder Anziehpüppchen bemalen und ausschneiden.© Foto: Helmut Scheffler
Am Stand des Kindergartens Stenkampshof konnten Kinder mit einem farbigen Fingerabdruck bestätigen, dass sie Gast an diesem Stand waren.© Foto: Helmut Scheffler
Der Mönchengladbacher Clown „Lila Lindwurm“ bezog die Kinder in sein lehrreich-spaßiges Programm mit ein.© Foto: Helmut Scheffler
Erika Thierkopf saß im Ohrensessel des Kindergartens an der Kempkesstege und las den Kindern Märchen vor.© Foto: Helmut Scheffler
Die Ergebnisse der Projektwoche zum Thema „Schermbecker Welten“ wurden auch auf Stellwänden präsentiert.© Foto: Helmut Scheffler
Zum alten Handwerk, das die Kindertagesstätte St. Ludgerus vorstellte, gehörte auch die Arbeit des Besenbinders. Die Besucher konnten aus Birkenreisig Besen binden.© Foto: Helmut Scheffler
„Kochen wie zu Großmutters Zeiten“ hieß das Motto des Gahlener Kindergartens. Das im Laufe der Woche gebackene Brot wurde am Freitag von den Besuchern verkostet.© Foto: Helmut Scheffler
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Schermbecker Welten: Bei der Projektwoche zwischen Jung und Alt kamen neben den Kindergärten auch die Grundschulen und die Gesamtschule zum Zug.
16.10.2011
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Aufmerksam verfolgten die Kinder die Aufführungen des Clowns „Lila Lindwurm“.© Foto: Helmut Scheffler
Am Stand des Kilian-Kindergartens konnten Kinder Anziehpüppchen bemalen und ausschneiden.© Foto: Helmut Scheffler
Am Stand des Kindergartens Stenkampshof konnten Kinder mit einem farbigen Fingerabdruck bestätigen, dass sie Gast an diesem Stand waren.© Foto: Helmut Scheffler
Der Mönchengladbacher Clown „Lila Lindwurm“ bezog die Kinder in sein lehrreich-spaßiges Programm mit ein.© Foto: Helmut Scheffler
Erika Thierkopf saß im Ohrensessel des Kindergartens an der Kempkesstege und las den Kindern Märchen vor.© Foto: Helmut Scheffler
Die Ergebnisse der Projektwoche zum Thema „Schermbecker Welten“ wurden auch auf Stellwänden präsentiert.© Foto: Helmut Scheffler
Zum alten Handwerk, das die Kindertagesstätte St. Ludgerus vorstellte, gehörte auch die Arbeit des Besenbinders. Die Besucher konnten aus Birkenreisig Besen binden.© Foto: Helmut Scheffler
„Kochen wie zu Großmutters Zeiten“ hieß das Motto des Gahlener Kindergartens. Das im Laufe der Woche gebackene Brot wurde am Freitag von den Besuchern verkostet.© Foto: Helmut Scheffler
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Pfarrer Dieter Hofmann, der zusammen mit dem Marienheim-Leiter Klaus P. Optenhövel die gesamte Projektwoche vorbereitet hatte, freute sich besonders darüber, dass alle sechs Schermbecker Kindergärten einen Beitrag zur Projekt-Woche geleistet hatten.

  • Über die Arbeiten des Kindergartens St. Kilian zu „Kinderspielen aus Großmutters Zeiten“ hatten wir ebenso im Vorfeld berichtet wie über die fleißigen Handwerker der Ludgerus-Kindertagesstätte und die Vorleseaktion des Kindergartens „Hand in Hand“.
  • „Kochen wie zu Großmutters Zeiten“ hieß das Motto des Gahlener Kindergartens. Im Rahmen eines Großeltern-Nachmittages wurden gemeinsam mit den Kindern und den Erzieherinnen Schwarzbrot und Heidesandplätzchen gebacken und Anhänger für diese Produkte gestaltet. Im Rahmen eines Interviews, das die Leiterin Annette Mariß mit den Kindern und Großeltern führte, lernten die Zuhörer die unterschiedlichen Essgewohnheiten kennen. Am Freitag bot der Kindergarten das am Dienstag gebackene Brot mit einem Quarkaufstrich zum Verkosten an.
  • „Komm, wir machen den Garten schön“ hieß eine Woche lang das Motto zahlreicher Arbeitsstunden im Kindergarten Stenkampshof. Viele Großeltern nahmen sich die Zeit, um beim Anlegen eines etwa 40 Quadratmeter großen Gartens auf dem Gelände der bisherigen Wiese zu helfen. Die Grassoden mussten entfernt, Mutterboden verteilt, Pfähle gesetzt und ein Zaun gezogen werden. Schon bald sollen die ersten Blumenzwiebeln in die Erde gesteckt werden und Obststräucher gepflanzt werden. Der Garten soll den 39 Kindern künftig das ganze Jahr über den allmählichen Prozesse zwischen Säen und Ernte verdeutlichen.
  • Zur Aktion „Ohrensessel“ luden die beiden Kindergärten der Evangelischen Kirchengemeinde ein. In der Kempkesstege gab es drei Lesenachmittage, an denen Erika Thierkopf, Helma Riffer und Rudi Grewing Märchen und moderne Geschichten vorlasen. In den drei Gruppen der „Goldfische“, der „Marienkäfer“ und der „Schmetterlinge“ wurde zu einzelnen Märchen gebastelt. Manche Szenen wurden nachgespielt, und es wurden Lieder zu den Märchen gesungen. Am Freitag scharten sich Kinder um einen Ohrensessel, in dem auch Christa Dittrich Märchen vorlas.
  • In der Maximilian-Kolbe-Schule sollten die Jungen und Mädchen „Schermbeck mit Kinderaugen“ sehen. Viel Einfallsreichtum bewiesen alle zwölf Klassen. An mehreren Stellwänden wurden am Freitag Fotos und Texte von den Arbeitsergebnissen gezeigt. Die Klasse 2b hatte ein ganzes Buch mit dem Titel „Was wir uns für Schermbeck wünschen“ erstellt.
  • Unter dem Motto „Leben früher und heute aus der Sicht dreier Generationen“ befassten sich die Jungen und Mädchen der Gemeinschaftsgrundschule eine Woche lang mit Themen wie „Rund um die Schule“, „Arbeit und Mobilität“, „Feste und Feiern“, „Ernährung und Körperpflege“. Schautafeln und eine große Mappe mit Bildern und Texten zeugten am Freitag vom enormen Fleiß der Schüler beim Interviewen ihrer Eltern und Großeltern und beim anschließenden Dokumentieren.
  • Die Gesamtschule beteiligte sich mit zehn Gruppen an der Projekt-Woche „Schermbecker Welten“. Es ging um die Lebenswelten der Jugend und der älteren Menschen. Die Ergebnisse wurden in der Schule präsentiert. Die Jungen und Mädchen hatten bereits im Vorfeld die Plakate für die Projekt-Woche gestaltet.

Alle drei Generationen schauten eine halbe Stunde lang gemeinsam dem Auftritt des Mönchengladbacher Clowns „Lila Lindwurm“ zu, der die Kinder mit Instrumenten, Tänzen und dem „Wackelzahn-Lied“ in seine lehrreich-spaßige Aufführung mit einbezog.

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