Bunte Mischung beim Heimatabend in Gahlen

Viele Vereine dabei

GAHLEN Ausrichter des diesjährigen Heimatabends war am späten Sonntagnachmittag der Posaunenchor der Ev.Kirchengemeinde Gahlen. Mehrere Vereine unterstützten den Ausrichter bei der Gestaltung des dreistündigen Programms im Saal der Östricher Gaststätte Schult.

von Von Helmut Scheffler

, 05.10.2009, 15:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gar keine Angst hatten die Kinder der Plattdeutsch-AG der Gemeinschaftsgrundschule vor ihrem Auftritt im Saal Schult.

Gar keine Angst hatten die Kinder der Plattdeutsch-AG der Gemeinschaftsgrundschule vor ihrem Auftritt im Saal Schult.

Mit Traugold Fünfgelds feierlichem "Einzug", Telemanns "Air La Grace" und Johann Sebastian Bachs "Coro festivo" eröffnete der v Posaunenchor den musikalischen Reigen. Dem klassischen Part ihres Programms setzten die Bläser im zweiten Auftrittsblock Lieder entgegen, die von vielen Zuhörern in deren Jugendzeit die Charts beherrschten. Paul McCartneys "Yesterday" aus dem Jahre 1965 begeisterte die Zuhörer ebenso wie McCartneys zwei Jahre später geschriebene ulkige Betrachtung über das Alter in "When I`m sixty-four" und das Negro-Spiritual "Swing low sweet chariot".

"Singen ist im Chor am schönsten", behauptete der MGV Gahlen-Dorf, schwärmte von der schönen Welt und erinnerte an die ehemals hohe Bedeutung des Bergbaus auch im Dorstener Raum. Mit einem Lobgesang auf den deutschen Wein, dem feierlichen "Sierra Madre" und dem stimmungsvollen "Ein Tag voll Harmonie" rundete der MGV seinen Programmpart ab.

Über die Gahlenerin Anke Isselhorst, die selbst Mitglied der Dinslakener "Yukon Line Dancer" ist, gelang ein Auftritt dieser zehn Jahre alten Tanzgruppe beim Heimatabend. Zwei Dutzend Tänzer verblüfften bei ihren traditionellen und modernen Tänzen mit einer kaum mehr zu übertreffenden synchronen Schrittfolge.

Im Mittelpunkt des Heimatabends stand die Theateraufführung der von Elsbeth Klein geleiteten Laienspielschar des Heimatvereins Gahlen. In plattdeutscher Sprache vorgestellt, sorgte der Einakter "Gudrun hett Drillinge" mit einer Kettenreaktion von Missverständnissen für schallendes Gelächter im Saal.

Richtig feierlich wurde es im Saal, als im Finale das vom Gahlener Heimatdichter Paul Heckermann getextete Gahlener Heimatlied gesungen wurde, musikalisch begleitet vom Akkordeonspieler Manfred Franke.

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