Corona: Kreis Wesel bewirbt sich für „Öffnung mit Sicherheit“

Coronavirus

Der Kreis Wesel will Modellregion für das Konzept „Öffnung mit Sicherheit“ werden. Schnelltests könnten so auch in Schermbeck zu einem Tagesticket für Geschäfte oder Gastronomie führen.

Schermbeck

, 26.03.2021, 13:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach Tübinger Vorbild will auch der Kreis Wesel Schnelltests mit Tagestickets verknüpfen, um Einrichtungen und Geschäfte öffnen zu können.

Nach Tübinger Vorbild will auch der Kreis Wesel Schnelltests mit Tagestickets verknüpfen, um Einrichtungen und Geschäfte öffnen zu können. © picture alliance/dpa

Nach dem Vorbild der Stadt Tübingen in Baden-Württemberg sollen nach negativem Corona-Test Tagestickets ausgestellt werden, die den Besuch von Gastronomie, Geschäften und Kultureinrichtungen unter Auflagen ermöglichen. Das gesamte Verfahren wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.

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Der Kreis Wesel hat sich dafür beim Land Nordrhein-Westfalen beworben und eine Konzeptskizze vorgelegt. Darin wird die bereits vorhandene Testinfrastruktur im Kreis genannt, die „noch punktuell verstärkt werden müsste“. Ausreichend Testmaterial müsse durch das Land abgesichert werden.

Digitale Testinfrastruktur

Zudem sei eine digitale Testinfrastruktur notwendig, die zum einen ein „digitales App-Testticket“ beinhaltet, zum anderen die Teststellen und die aufgesuchten „geöffneten“ Einrichtungen digital vereinheitlicht und verbindet. Die Daten sollen wissenschaftlich ausgewertet werden.

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Sollte der Kreis als Modellregion ausgewählt werden, werden die Kommunen aufgefordert, räumlich gefasste Gebiete und Einrichtungen vorzulegen, wo Einzelhandel, Außengastronomie und weitere Einrichtungen geöffnet werden sollen.

„Der Kreis Wesel bietet sich in unseren Augen besonders für eine Modellregion an“, so die Bewerbung, weil er großstädtische Strukturen bis hin zu ländlich geprägten Strukturen aufweise.

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