Coronavirus

Corona: Müssen Schüler Arbeiten und Klausuren noch schreiben?

„Ohne Worte!“ So kommentierte Gesamtschulleiter Norbert Hohmann am Freitag die überraschende Kehrtwende des Landes zum Schulbetrieb. Was ist mit beispielsweise mit noch angesetzten Arbeiten?
Einen arbeitsreichen Nachmittag hatte das Kollegium nach der überraschenden Kehrtwende der Landesregierung zum Schulbetrieb in der letzten Woche vor den Weihnachtsferien. Nun ist klar, wie die Woche organisiert werden soll. © Berthold Fehmer

Erst spät am Freitagabend konnte Hohmann über die Schul-Homepage verkünden, wie die nächste Woche an der Schermbecker Gesamtschule organisiert werden soll. Eltern, die Kinder in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 zum Präsenzunterricht schicken wollen, respektive müssen, sollten dies per E-Mail an die Schule mitteilen. „Ein Wechsel in den Distanzunterricht während der Woche ist möglich, dann aber nicht rückgängig zu machen“, so Hohmann.

Ab dem achten Jahrgang müssen Schüler zuhause bleiben. Alle Schüler im Home-Schooling müssen nach Stundenplan die über das digitale Lernmanagementsystem verschickten Aufgaben bearbeiten. Sie können auch Rückfragen stellen, aber die Lehrer, die gleichzeitig in der Schule eingesetzt seien, könnten Rückfragen nicht zeitgleich beantworten – nach Möglichkeit am selben Tag. „Die Leistungen im Distanzunterricht werden in die Leistungsbewertung einbezogen“, so Hohmann.

Zu angesetzten Klassenarbeiten hat die Schulleitung beschlossen, dass „alle für dieses Halbjahr noch geplanten Klassenarbeiten und Klausuren für die Jahrgänge 5 – EF“ ersatzlos entfallen, auch Nachschreibarbeiten, „sofern es sich nicht um die einzige im Halbjahr handelt“. Klausuren in der Qualifikationsphase sollen hingegen stattfinden. Die Klausurräume seien so gewählt, dass genügend Platz mit Abstand für alle gegeben ist, so Hohmann.

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