Auf die Anhaltezeichen der Polizei reagierte ein Mann am Dienstag in Legden nicht (Symbolfoto). Er flüchtete zu Fuß, aber im Auto fanden die Polizei Dokumente, die zum Tatverdächtigen führten. © picture alliance/dpa
Coronavirus

Corona: Was die 15-Kilometer-Regel für Schermbecker bedeutet

Seit Dienstag gilt für den Corona-Hotspot Kreis Recklinghausen die 15-Kilometer-Regel. Das hat auch Auswirkungen auf Schermbeck. Wir zeigen auf einer Karte, wie diese aussehen.

Die Landesregierung legte am Montagabend unter anderem den Kreis Recklinghausen, der eine Wocheninzidenz von mehr als 200 aufweist, an die 15-Kilometer-Leine. Das bedeutet nicht nur, dass Bewohner des Kreises Recklinghausen die Grenzen des Gebiets nur noch um 15 Kilometer Luftlinie überschreiten dürfen, wenn keine Ausnahme-Tatbestände vorliegen. Sondern auch, dass Bewohner umliegender Kreise umgekehrt 15 Kilometer weit in den Kreis Recklinghausen dürfen – wenn keine Ausnahme vorliegt.

Das sind mögliche Ausnahmen

Die Ausnahmen sind unter anderem „die Erledigung beruflicher, dienstlicher, ehrenamtlicher und vergleichbarer Besorgungen“ sowie „der Besuch der Schule, der Kindertagesbetreuung beziehungsweise Notbetreuung“ oder zum Beispiel „Besuche bei und von engen Familienmitgliedern, Lebensgefährten und vergleichbar nahe stehenden Personen.“ Die Verordnung gilt zunächst bis zum 31. Januar.

Schermbecker, die ohne Ausnahme-Begründung in den Kreis Recklinghausen wollen, können beispielsweise noch problemlos nach Gladbeck und Dorsten. In Marl und Haltern kommt es hingegen schon auf die genau Adresse an. Unsere Karte zeigt ungefähr (!), wie weit Schermbecker nun noch ohne Vorliegen eines Ausnahme-Grundes in den Kreis Recklinghausen dürfen.

Die Karte zeigt ungefähr (!), wie weit Schermbecker noch ohne Ausnahme-Hintergrund in den Kreis Recklinghausen dürfen, seitdem die 15 Kilometer-Grenze gilt. Gladbeck ist noch problemlos erreichbar, in Marl und Haltern kommt es auf die genaue Adresse an. © RVR © RVR
Über den Autor
Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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Berthold Fehmer

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