Der Schützenwald wächst weiter

Baum des Jahres gepflanzt

Ganz langsam wächst der Königswald der Uefte-Overbecker Trachtenschützengilde heran. Den 15. Baum pflanzten Montagabend die amtierenden Majestäten Johannes Triptrap und Bärbel Linneweber auf dem Gelände der Kolping-Begegnungsstätte.

SCHERMBECK

von Von Helmut Scheffler

, 19.04.2011, 15:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zehn Jahre nach der ersten Pflanzaktion der Uefte-Overbecker Trachtenschützengilde pflanzten die amtierenden Majestäten Johannes Triptrap und Bärbel Linneweber am Montag eine Elsbeere auf dem Gelände der Kolping-Begegnungsstätte in der Widau.

Zehn Jahre nach der ersten Pflanzaktion der Uefte-Overbecker Trachtenschützengilde pflanzten die amtierenden Majestäten Johannes Triptrap und Bärbel Linneweber am Montag eine Elsbeere auf dem Gelände der Kolping-Begegnungsstätte in der Widau.

Was im November 2001 als Unterstützung der Kolpingsfamilie mit 13 Walnussbäumen, Kastanien, Eichen und Winterlinden begann, erlebte am Montag die dritte Auflage. König Johannes Triptrap hatte eine Elsbeere, den Baum des Jahres 2011, ausgewählt.

Zur neuerlichen Pflanzaktion konnte Reckenmester Christoph Möllmann auch zahlreiche ehemalige Majestäten begrüßen, die in der traditionellen Tracht und mit Klumpen erschienen waren: Elisabeth Schulte-Bocholt (Königin von 1959), Cilly Deiters (1969), Marianne Müller (1974), Renate Brüggemann (1979), Johannes Hutmacher und Hedwig Knufmann (1984), Klara Baumeister (1989), Heinrich Temmler und Mechthild Schick (1994), Manfred Gaffke und Iris Körschgen (1999), Theo Diekhoff und Monika Steinkamp (2004).Bäume überdauern Generationen

"Bäume überdauern Generationen", stellte Christoph Möllmann fest und erinnerte daran, dass es auf den Höfen früher üblich war, zum Schutz vor Sturm und Unwetter Eichen zu pflanzen. Obstwiesen hätten fast zu jedem Anwesen gehört. "Der Wert von Bäumen", so Möllmann, "war im Bewusstsein der Vorfahren fest verankert."

Vor dem offiziellen Pflanzakt überreichte die Gilde einen Scheck in Höhe von 500 Euro an Klaus Honermann, den Pfarrer der Ludgeruskirche, und an Pater Antony. Das Geld soll zur Mitfinanzierung der derzeit stattfindenden Sanierung der Ludgeruskirche verwendet werden.Elsbeere im Boden verankert

Dass Majestäten auch mit dem Spaten gut umgehen können, bewies das Uefter Königspaar beim Ausheben der Pflanzgrube. Wenig später wurde die Elsbeere im Boden verankert und mit drei Pflanzpfählen justiert, um auch den stürmischsten Westwinden trotzen zu können. Die gelungene Pflanzaktion wurde anschließend gebührend gefeiert. In geselliger Runde wurde daran erinnert, dass im kommenden Jahr schon wieder Halbzeit in der fünfjährigen Regentschaft gefeiert werden kann.

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