Energiegenossenschaft will Millionen investieren

Windparks sollen kommen

49 der 310 Mitglieder der "Schermbecker Energiegenossenschaft" beteiligten sich am Dienstagabend an der vierten Generalversammlung in der Gaststätte Ramirez. Gesprochen wurde unter anderem über den Aufbau zweier Windparks, deren Aufbau mehrere Millionen Euro kosten soll.

SCHERMBECK

, 24.09.2014, 19:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Vorstandsmitglieder Michael Redeker und Petra Menting (v.r.) legten den Mitgliedern der Schermbecker Energiegenossenschaft Berichte und Zukunftsplanungen vor.

Die Vorstandsmitglieder Michael Redeker und Petra Menting (v.r.) legten den Mitgliedern der Schermbecker Energiegenossenschaft Berichte und Zukunftsplanungen vor.

Im Anschluss befasste sich Menting mit den Absichten der Energiegenossenschaft, künftig im Bereich der Windkraft tätig zu werden. Sie berichtete von zwei möglichen Windparks im Bereich der Gemeinde Schermbeck. In jedem Windpark sollen drei bis fünf Windräder entstehen, wobei sie von einem Investitionsvolumen in Höhe von etwa fünf Millionen Euro pro Windrad ausgeht. Als Vorteile der Energiegenossenschaft an der Beteiligung von Windparks wies Menting unter anderem die regionale Wertschöpfung aus. Von der Beschäftigung lokaler Unternehmen profitiere auch die Gemeinde durch ein höheres Steueraufkommen.

Als Gastredner stellte Boris Dresen zudem das erstellte Klimaschutzkonzept vor, dessen Hauptziel darin bestehe, Schermbeck bis zum Jahre 2030 ausschließlich mit erneuerbarer Energie zu versorgen.

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