Zu Sturmeinsätzen wurde die Feuerwehr unter anderem zur Straße "Rehbach" gerufen. © Feuerwehr Schermbeck
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Feuerwehr musste frühmorgens zu Sturmeinsätzen raus

Der Sturm in der Nacht zu Donnerstag hat auch der Schermbecker Feuerwehr mehrere Einsätze beschert. Im Kreis Wesel wurden allerdings mehr Schäden verzeichnet.

Am frühen Morgen wurde die Feuerwehr Schermbeck alarmiert. An der Kreuzung der Maassenstraße zur Weseler Straße war ein Baum umgekippt, ebenso im Weseler Wald an der Straße „Rehbach“. „Das waren schon große Bäume, die auf der Straße lagen“, sagte Feuerwehrsprecherin Ellen Großblotekamp auf Anfrage. Mit Kettensägen zerteilten die Feuerwehrleute die Bäume und räumten die Straße.

„Wir dachten eigentlich, dass nach dem zweiten Einsatz noch einige folgen würden“, sagte Großblotekamp. Denn häufig sei es nach stürmischen Nächten so, dass die Bürger morgens nach dem Aufstehen die Schäden meldeten. „Aber es kam nichts mehr.“

24 Sturmeinsätze im Kreis Wesel

Im Kreis Wesel gab es hingegen wesentlich mehr zu tun. Die Polizei meldete 24 Einsätze, die aufgrund des Sturm zwischen 3.30 und 9 Uhr abgearbeitet werden mussten. In Voerde wurde eine Telefonleitung an der Friedrichstraße beschädigt. Und auf der Mehrstraße fuhr ein Auto gegen einen Baum, der auf der Fahrbahn lag.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Bei den meisten Einsätzen seien im Kreisgebiet Dachziegel von Gebäuden und Bäume auf Straßen gefallen, so die Polizei.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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Berthold Fehmer

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