Feuerwehr rückte wegen vermeintlichem Gasaustritt und Qualmentwicklung aus

Feuerwehreinsätze

Ein vermuteter Gasaustritt aus einer Leitung am Siegelhof sorgte am Samstag in Schermbeck für Aufregung. Und im Dämmerwald witterten Anlieger Brandgeruch in der Luft.

Schermbeck

, 17.02.2019, 15:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Anwohner in einem Wohnhaus auf der Straße „Siegelhof“ hatten am Samstag gegen 18.07 Uhr Gasgeruch im Haus wahrgenommen. Daraufhin verließen sie das Gebäude und alarmierten die Feuerwehr.

Diese ging mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz und einem Gasmessgerät vor. Die Messungen verliefen negativ. Auch der gleichzeitig von der Leitstelle alarmierte Energieversorger (Gelsenwasser) ging mit einem Messgerät vor und hat das Gebäude freigemessen. Nach dieser Maßnahme konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurück. Der Einsatz endete um 19.01 Uhr.

Betrieb des Kaminofens wurde Bewohnern untersagt

Um 16.48 Uhr wurde die Feuerwehr am Freitag in den Ortsteil Dämmerwald gerufen. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte Rauch in der vorderen Wohneinheit fest. In der hinteren Wohneinheit wurde ein Kaminofen entzündet, der vermutlich für die Qualmentwicklung verantwortlich war.

Durch die Einsatzkräfte wurden alle Bereiche mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und gleichzeitig Kohlenmonoxid-Messungen durchgeführt. Menschen können an so einer Rauchgasvergiftung mit Kohlenmonoxid sterben. Das Gebäude wurde mit Hochleistungslüftern vom Rauch befreit.

Aufgrund der unklaren Ursache wurde durch die Polizei der weitere Betrieb des Kaminofens bis zur Freigabe des zuständigen Bezirksschornsteinfegers untersagt. Der Einsatz endete für die Feuerwehr um 18.25 Uhr.

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