Feuerwehreinsatz: Storch hängt kopfüber in sechs Metern Höhe im Baum

Feuerwehr

Kopfüber hing ein Storch sechs Meter hoch im Baum, als eine Anwohnerin ihn sah. Die Feuerwehr befreite das Tier. Ein Tierarzt fand heraus, warum der Storch sich nicht selbst helfen konnte.

Schermbeck

, 26.07.2020, 21:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Storch hing kopfüber in einem Baum, als die Feuerwehr ihn rettete.

Der Storch hing kopfüber in einem Baum, als die Feuerwehr ihn rettete. © Feuerwehr Schermbeck

Am Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Schermbeck um 8.32 Uhr mit dem Stichwort „Tier in Not“ auf einen Campingplatz auf der Straße „Im Aap“ alarmiert. Zuvor hatte eine Anwohnerin einen über Kopf hängenden Storch in einer Birke in etwa sechs Metern Höhe hängen gesehen. Da der Storch sich nicht alleine aus seiner misslichen Lage befreien konnte, kontaktierte die Anwohnerin die Kreisleitstelle, welche schließlich den Löschzug Gahlen alarmierte.

Bei Ankunft der Feuerwehr war der Storch mittlerweile nur noch etwa zwei Meter hoch in der Birke verfangen. Die Feuerwehr holte den Storch mit der Hand aus der Birke und verstaute ihn zunächst in einer von der Anwohnerin bereitgestellten Katzentransportbox.

Storch hatte sich ein Bein gebrochen

Nach Rücksprache mit der Leitstelle wurde der Storch zum zuständigen Tierarzt, Dr. Sandforth in Schermbeck, gebracht. Die Untersuchung zeigte, dass der Storch sich ein Bein gebrochen hatte.

Nachdem der Storch dem Tierarzt übergeben wurde, versorgte dieser ihn und kümmert sich nun um alles Weitere. Da der Storch beringt war, konnte herausgefunden werden, dass dieser aus Wilhelmshaven kommt. Für die Feuerwehr endete der Einsatz um 09:40 Uhr.

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