Gagu freut sich: Es fehlen nur noch 7000 Euro

SCHERMBECK Auf der Zielgeraden befindet sich die "Gagu-Zwergenhilfe". 22.000 Euro sind zusammen, 29.000 Euro müssen es werden, um das Kinderheim in Sierra Leone finanzieren zu können.

von Von Konstantin Jacob

, 27.03.2009, 17:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gagu freut sich: Es fehlen nur noch 7000 Euro

Präsente und ein dicker Scheck sollen den Kindern in Sierra Leone das Leben erleichtern.

"Ich hätte nicht erwartet, dass es möglich ist, so etwas auf die Beine zu stellen", sagte Gudrun Gerwien am Freitag und bedankte sich herzlichst bei Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter und Schirmherr Günther Beck, die, wie sie sagte, "aus dem Hintergrund" für diverse Unterstützung sorgten.

Ein besonderes Dankeschön ging auch an die Anwaltskanzlei Prüwer und Proff, die vergangenen Montag einen Scheck in Höhe von 1000 Euro an die wohltätige Organisation überreichte, und an Udo Conrad von der Lebensmittelkette Rewe. Ziel ist es nun, das Kinderhaus so schnell wie möglich zu bauen.

Vor Ort genießt die "Gagu-Zwergenhilfe" bereits tatkräftige Unterstützung, sowohl von Seiten der Regierung als auch von verschiedenen Verbindungsleuten, die sich um diverse Formalitäten in Sachen Baugenehmigungen und um andere bürokratische Hindernissen kümmern. Die Bauzeit soll - wenn nichts dazwischen kommt - etwa ein Jahr dauern.Unterkunft für 30 Kinder

Nach Fertigstellung des Hauses sollen rund 30 Kinder einziehen. Vorwiegend sind es Kinder, die entweder selbst oder mit ihren Familien durch den Bürgerkrieg geschädigt wurden und zu den Ärmsten der Armen zählen. Die "Gagu-Zwergenhilfe" will mit Patenschaften, den Kindern u.a. eine schulische Ausbildung ermöglichen.

Um die Unterkunft und den Schulgang zu gewährleisten, sucht "Gagu" nach wie vor Paten. Eine Patenschaft würde monatlich 25 Euro kosten und den Kindern die Grundversorgung an Nahrungsmitteln sowie Schulbücher und andere Utensilien garantieren, die sie für die Schule benötigen.

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