Gemeinde hat Bedenken gegen Erkundungsmaßnahmen

Suche nach Kohlenwasserstoff

Ob und in welchem Umfang in Zukunft im Schermbecker Bereich Kohlenwasserstoffe gefördert werden, beschäftigt den Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde in seiner nächsten Sitzung am 17. März.

SCHERMBECK

von Von Helmut Scheffler

, 10.03.2011, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es geht in diesem ersten Schritt nur um eine grundsätzliche Erlaubnis. Derzeit ist noch nicht bekannt, an welchen Orten im Feld „WeselGas“, zu dem auch Schermbeck gehört, konkrete Arbeiten durchgeführt werden sollen. Auch ist noch nicht bekannt, welche Arbeiten tatsächlich zur Ausführung kommen werden. Die Gemeinde wurde gebeten, bis zum 25. Februar eine Stellungnahme abzugeben. Das hat sie inzwischen auch getan. Nun bittet die Verwaltung die Politiker, sich im Planungs- und Umweltausschuss der Stellungnahme der Gemeinde anzuschließen.

In dieser Stellungnahme hat die Gemeinde vorsorglich Bedenken gegen die Erteilung der beantragten Erlaubnis angemeldet. „Aus der sehr groben Übersichtskarte“, so die Verwaltung, „muss geschlossen werden, dass das Gemeindegebiet Schermbeck flächendeckend betroffen wäre.“ Die Unterlagen seien insofern nicht hinreichend korrekt, da eine eventuelle nachteilige Betroffenheit nicht abschätzbar sei. Das könne etwa im Bereich von Wasserschutzgebieten der Fall sein. Die Verwaltung erhofft sich nähere Informationen von einem Mitarbeiter der Bezirksregierung, den man zur Sitzung eingeladen hat. 

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