Gemeindemitarbeiter schieben durchschnittlich 50 Überstunden vor sich her

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4800 Gleitzeit- und Überstunden hatten die Mitarbeiter der Gemeinde Schermbeck zum Stichtag 31. Dezember 2019 angesammelt: Das sind durchschnittlich 50 Überstunden pro Mitarbeiter.

Schermbeck

, 01.02.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

4800 Stunden: „Diese können im Rahmen des Freizeitausgleiches entweder stunden- oder tageweise in Absprache mit den Amtsleitungen abgebaut werden“, so Theresia Meyer, Fachbereichsleiterin bei der Verwaltung.

Was nach viel klingt, ist in Wahrheit bereits eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich zu 2018 sei die Zahl der Mehrarbeitsstunden um 12 Prozent gesunken, so Meyer. Die Überstunden sind aber nicht gleichmäßig auf die Mitarbeiter verteilt. Meyer: „Insgesamt sechs Beschäftigte haben über 200 Mehrarbeitsstunden.“

Elf Wochen zu Hause

So krass wie in Dorsten, wo ein Mitarbeiter der Verwaltung 42 Wochen zu Hause bleiben könnte, wenn er alle Überstunden auf einmal abfeiern würde, sieht es beim Schermbecker Überstunden-Spitzenreiter nicht aus: „Würde der Beschäftigte mit den meisten Mehrarbeitsstunden alle auf einmal abgelten, könnte er knapp elf Wochen zu Hause bleiben“, so Meyer.

Überstunden fielen vor allem in Bereichen an, wo es eine Rufbereitschaft (etwa Winterdienst) gebe oder eine längere Vertretung notwendig werde, so Meyer. Aber auch zeitlich befristete Aufgaben wie Wahlen oder andere Projekte führten zum Aufbau von Mehrarbeitsstunden, so Meyer.

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