Genossenschaftsmitglieder profitieren von der Energiewende

mlzEnergiegenossenschaft

Dass in Schermbeck mehr Strom aus erneuerbaren Quellen produziert als verbraucht wird, ist auch ein Verdienst der Energiegenossenschaft. Von der Energiewende profitieren ihre Mitglieder.

Schermbeck

, 27.07.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Coronavirus verhindert in diesem Jahr ein Treffen der Schermbecker Energiegenossenschaft. Den Mitgliedern wurde eine „Gewinn- und Verlustrechnung“ für 2019 zugeschickt. Aus dem „Lagebericht“ erfahren sie, dass sieben Windräder in zwei Windparks pro Jahr etwa 69 Mio. kWh Strom erzeugen. Das reicht für etwa 19.500 Drei-Personen-Haushalte. Die Energiegenossenschaft ist an den beiden Windparks mit 1,25 Millionen Euro beteiligt.

Die beiden Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Firma Wißmann und des Hauptstandorts der Grundschule sind seit zehn Jahren am Netz und liefern Strom für etwa 50 Drei-Personen-Haushalte. Die Einspeisevergütung lag jeweils zwischen 60.000 und 70.000 Euro pro Jahr.

Zwei E-Autos

Seit März 2019 fahren zwei E-Autos durch Schermbeck. 22.500 Kilometer wurden durch das E-CarSharing-Projekt „SCHERMYCAR“ elektrisch gefahren - ein Gemeinschaftsprojekt mit der Volksbank und der Gemeinde.

Bis zum 3. August können Genossenschafts-Mitglieder sich per E-Mail melden. Vorstand und Aufsichtsrat werden auf eingehende Mitteilungen bis zum 10. August persönlich reagieren - eine Frage-Antwort-Liste wird unter www.klimaschutz-in-schermbeck.de veröffentlicht. Mit dem 51.577,50 Euro Jahresüberschuss will der Vorstand eine vierprozentige Dividende auszahlen und die restlichen 9077,50 Euro in die Ergebnisrücklagen einstellen.

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