Frank Hindricksen ist Kämmerer der Gemeinde Schermbeck. © Berthold Fehmer
Haushalt

Gewerbesteuer sprudelt, doch eine andere Einnahmequelle bricht weg

Trotz der Corona-Pandemie sprudeln die Gewerbesteuer-Einnahmen weiter. Eine andere Einnahmequelle macht dem Kämmerer aber derzeit Sorgen.

Seit der ersten Ratssitzung nach dem Lockdown gibt Kämmerer Frank Hindricksen in den Ratssitzungen jedes Mal einen Überblick, welche Auswirkungen das Coronavirus auf den Gemeindehaushalt hat. So auch am Montag, als sich der Rat eigentlich traf, um das Ergebnis des Ratsbürgerentscheids offiziell festzustellen.

„Das ist nicht besorgniserregend“

Die Gewerbesteuereinnahmen seien mit dem Haushaltsansatz „im Einklang“, so Hindricksen. Erwartet hatte er für das Jahr 2020 Gewerbesteuereinnahmen von 6 Millionen für den Haushalt. „Wir liegen 80.000 Euro unter dem Ansatz“, so Hindricksen: „Das ist nicht besorgniserregend.“ Die Liquidität der Gemeinde liege derzeit bei 6 Millionen Euro.

Minus von 520.000 Euro

Wo das Coronavirus allerdings deutlich seine Spuren hinterlassen hat, ist der Posten des Gemeinde-Anteils an der Einkommens- und Umsatzsteuer. Hier verbuchte der Kämmerer für das zweite Quartal 2020 ein Minus von 520.000 Euro.

Hindricksen: „Das ist nicht besonders verwunderlich, da die Zahlen bei der Kurzarbeit in den letzten Monaten sehr stark angestiegen sind.“ Es bleibe zu hoffen, so Hindricksen, „dass sich die Zahlen nicht so fortsetzen“.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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Berthold Fehmer

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