Grünschnitt-Annahme: „Chaos-Samstag“ soll sich nicht wiederholen

Grünschnitt

Ein Chaos bei der Grünschnitt-Annahme wie vor einigen Wochen soll sich nicht wiederholen, so Bürgermeister Mike Rexforth. Einen seiner Vorschläge fand ein Bürger allerdings „hirnrissig“.

Schermbeck

, 08.11.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bis in die Mittelstraße zur Schienebergstege staute sich der Verkehr vor der Grünschnittannahme auf dem Rathausparkplatz.

Bis in die Mittelstraße zur Schienebergstege staute sich der Verkehr vor der Grünschnittannahme auf dem Rathausparkplatz. © Heinz-Jürgen Hinze

Kritik äußerte Heinz-Jürgen Hinze, nachdem er am 12. September wie viele andere fast eine Stunden warten musste, um Grünschnitt auf dem Rathausparkplatz abzugeben. Bei der Ratssitzung hakte er nun nach. „Es war ein Chaos-Samstag“, gab Rexforth zu. Es seien nicht genügend Presswagen auf dem Platz gewesen.

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Nach Rücksprache mit dem Entsorger habe man nun mehr Fahrzeuge, die Annahme gehe nun schneller. Der Rückstau habe zu einer Verkehrsgefährdung geführt. „Das geht so nicht und darf so nicht passieren“, so Rexforth.

Zweimal für gleiche Leistung zahlen

Man wolle die Biotonne noch mehr nach vorne bringen, überlege auch, diese noch weiter quer zu subventionieren, so Rexforth. „Das ist doch hirnrissig“, entgegnete Hinze. Wenn die Grünschnitt-Entsorgung bereits mit der Restmülltonne quersubventioniert sei und nun auch noch die Biotonne bezahlt werden müsse: „Warum soll ich zweimal für die Leistung bezahlen?“

Der Gebührenhaushalt sei eine Gesamtkostenrechnung, so Rexforth. Die Biotonne biete Einspar-Potenzial für die Bürger durch kleineres Volumen bei der Restmülltonne. Die Grünschnitt-Annahme hingegen mit einem Preis zu versehen, würde vermehrten „Wildmüll“ produzieren. „Der Ort ist nicht perfekt“, so Rexforth über den Rathausparkplatz. Es gebe ein, zwei Ideen zur Entzerrung, worüber die Politik diskutieren müsse.

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