"Historische Löschgruppe" zeigte sich zum ersten Mal

Gahlener Löschzug

Eine Gelegenheit, die neue "Historische Löschgruppe" kennen zu lernen, hatten alle Besucher bei der Eröffnung des Museums "Olle Schuer". Denn die aus den Reihen des Gahlener Löschzuges gebildete Gruppe präsentierte sich dort das erste Mal der Öffentlichkeit.

GAHLEN

von Von Helmut Scheffler

, 30.08.2011, 14:11 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eine neu gegründete "Historische Löschgruppe" rückte am Sonntag zu einem "Waldbrand" aus.

Eine neu gegründete "Historische Löschgruppe" rückte am Sonntag zu einem "Waldbrand" aus.

„Im Brandfall wurde die Brandglocke geschlagen“, berichtete Jürgen Höchst und ergänzte, „folgten die Glockenschläge in schneller Reihenfolge, war meistens ein Wohnhaus betroffen.“ Bei langsamem Glockenschlag habe es sich um einen kleineren Brand oder einen Waldbrand gehandelt. Vor der Einführung der Freiwilligen Feuerwehr bestand die Pflichtfeuerwehr der Gemeinde Gahlen aus 227 Dienstverpflichteten. Damals gehörte der heutige Dorstener Ortsteil Hardt noch zu Gahlen. Der Spanndienst für die Spritze wurde vergeben und bezahlt. „Um 1850 stand das Spritzenhaus angelehnt an die Kirche zwischen Turm und Schiff an der Jungmannschen Seite neben dem alten Dorffriedhof“, erinnert Höchst an einen Vorläuferbau des heutigen Gerätehauses am Widemweg.

Zwei Jahre nach der Gründung der Hünxer Feuerwehr im Jahre 1911 wurde auch in Gahlen eine Feuerwehr gegründet. Sie bestand aus den Löschzügen Hardt und Gahlen. 2013 wird das Jubiläum gefeiert. Einen Vorgeschmack auf Aufführungen zum Jubiläum gab es am Sonntag. Um einen „Waldbrand“ zu löschen, alarmierte Gruppenführer Wilfried Biedermann mit dem Horn die Wehrleute Alexander May, Michael May, Matthias Huld und Frederic Schulze, die kurz darauf mit einem „Ziegler-Löschkarren“ ausrückten, in Windeseile mit drei C-Schläuchen die Wasserversorgung sicherstellten und den „Brand“ im Nu unter Kontrolle hatten.  

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