Coronavirus

Homeschooling: Was ist mit Arbeiten, Klausuren und Zeugnissen?

Weiter im Distanzunterricht soll ab dem 11. Januar unterrichtet werden. Welche Regelungen gelten und was mit noch zu schreibenden Arbeiten passiert, haben die Schulen bekannt gegeben.
Homeschooling ist wieder ab dem 11. Januar angesagt. Die Schulen haben nun bekannt gegeben, welche Regeln nun gelten. © dpa

An der Gesamtschule Schermbeck werden die Schüler wie vor den Weihnachtsferien Aufgaben über die Lernplattform (LMS) digital erhalten, wo auch Rückfragen gestellt werden können. Bei technischen Problemen sollten diese mit den Lehrenden abgesprochen werden, so Schulleiter Norbert Hohmann – man werde dann eine unkomplizierte Lösung finden. Aufgaben sollen für den Folgetag bis 18 Uhr eingestellt werden.

Notbetreuung gibt es weiterhin für Kinder bis zur sechsten Klasse. „Alle Eltern sind jedoch aufgerufen, ihre Kinder – soweit möglich – zuhause zu betreuen, um so einen Beitrag zur Kontaktreduzierung zu leisten“, so das Ministerium. Bis zum 9. Januar, 12 Uhr, müssen Kinder per E-Mail an die Schule angemeldet werden. Eine Verpflegung werde nicht angeboten, auch entfalle der Schülerspezialverkehr bis Ende Januar.

Entlastung über Kinderkrankengeld

Hohmann weist darauf hin, dass das Ministerium eine Entlastung vorsieht. Es solle „bundesgesetzlich geregelt werden, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird. Der Anspruch soll auch für die Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erfolgt, weil dem Appell des Ministeriums für Schule gefolgt wird.“

Noch geplante Klassenarbeiten in der Sekundarstufe I und EF sollen laut Mitteilung von Hohmann entfallen. Klausuren und Speakingtests in den Qualifikationsphasen werden durchgeführt. Die Zeugnisse werden aufgrund der erbrachten Leistungen im Präsenzunterricht bis zu den Weihnachtsferien und im Distanzunterricht ausgestellt.

Lernpakete für Grundschüler

An der Grundschule Schermbeck werden die Klassenlehrer und -lehrerinnen für die Kinder Materialpakete erstellen, sodass ab Dienstag ein Lernen auf Distanz stattfinden kann. Das Paket könne am Montag (11. Januar) zwischen 9 und 10 Uhr am jeweiligen Standort der Grundschule abgeholt werden und umfasse Lernmaterial für die erste Woche, so Anika Groetelaer in einer Mitteilung,

Das Material für das Distanzlernen werde auch nach Rückmeldungen und Erfahrungen damit in der folgenden Woche angepasst. „Das nächste Material wird dann am Montag (18. Januar) von 9 bis 10 Uhr ausgegeben“, so Grotelaer. Die Klassenlehrer und -lehrerinnen würden sich bezüglich der Situation im Distanzlernen bei den Eltern melden.

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