Inzidenz stabil über 165 - Schermbecks Schulen schließen Donnerstag

Coronavirus

Laut Landeszentrum Gesundheit liegt die Wocheninzidenz den dritten Tag über der Marke von 165. Damit steht in Schermbeck den Schulen wieder der Distanzunterricht bevor.

Schermbeck

, 27.04.2021, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Laut „Bundesnotbremse“ muss auch die Gesamtschule Schermbeck ab Donnerstag wieder in den Distanzunterricht zurückkehren.

Laut „Bundesnotbremse“ muss auch die Gesamtschule Schermbeck ab Donnerstag wieder in den Distanzunterricht zurückkehren. © Berthold Fehmer (A)

Mit 168,1 beziffert das Landeszentrum Gesundheit am Dienstag die Wocheninzidenz im Kreis Wesel. Der Wert ist im Vergleich zum Vortag zwar um 3,7 gefallen, aber immer noch jenseits der Marke von 165 - und das zum dritten Mal in Folge.

Laut dem neuen Infektionsschutzgesetz bleiben bei einer Wocheninzidenz von 165 die Klassenzimmer in NRW leer - die Schüler müssen wieder in den Distanzunterricht. Am Dienstagnachmittag hat das Land das auch für den Kreis ab Donnerstag (29.4.) angeordnet.

Notbremse tritt am übernächsten Tag in Kraft

„Die Notbremse tritt dann am übernächsten Tag in Kraft“, hatte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer erklärt. Das ist nun am Donnerstag (29.4.) in Schermbeck der Fall und gilt natürlich auch für die Dorstener und Raesfelder Schülerinnen und Schüler, die die Gesamtschule Schermbeck besuchen.

Ausnahmen gelten nur für Abschlussklassen und Förderschulen. Alle Abschlussprüfungen können planmäßig im Präsenzbetrieb abgenommen werden. Zudem soll es eine pädagogische Notbetreuung geben.

Wann wäre wieder Wechselunterricht möglich?

Fällt die Wocheninzidenz wieder stabil unter den Wert von 165, festgestellt durch das Gesundheitsministerium, soll der Wechselunterricht wieder am ersten Montag danach aufgenommen werden.

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