Kinder können bald nicht mehr mit dem Bus zur Schule fahren

Schülerspezialverkehr

Die Schermbecker Kinder, die die Hermann-Landwehr-Schule in Brünen besuchen, müssen sich eine Alternative zum Schulbus suchen. Der Grund: Der Rat hat entschieden, den Schülerspezialverkehr nicht weiter zu unterstützen. Betroffen ist die Linie 3, die wegen der sinkenden Schülerzahlen vermutlich ersatzlos gestrichen wird.

SCHERMBECK

von Von Holger Steffe

, 11.10.2013, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Schermbecker Grundschüler müssen sich wohl bald eine Alternative zum Schulbus suchen.

Die Schermbecker Grundschüler müssen sich wohl bald eine Alternative zum Schulbus suchen.

Betroffen ist davon die Linie 3, die vermutlich bei den sinkenden Schülerzahlen ersatzlos gestrichen wird. Nach Angaben des Einwohnermeldeamtes sei in den Ortsteilen Dämmerwald/Weselerwald in 2014/15 von zwei Schulneulingen, im Jahr darauf von vier, dann von fünf, 2017/18 von einem Kind und den Folgejahren von voraussichtlich je fünf auszugehen. Herbert Tekaat erklärte den Ratsmitgliedern, dass es nur über eine freiwillige Leistung noch möglich wäre, den Schülerspezialverkehr aufrechtzuerhalten – eine Verpflichtung der Gemeinde bestehe nicht. In anderen Fällen erhielten betroffene Familien lediglich eine Wegstreckenentschädigung. Versichert wäre der Schulweg dann immer noch. 

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