Kinderheim in Sierra Leone wird bald eingeweiht

Verwalter zu Besuch

Nun kennt Lamin Bangura auch die Heimat seiner deutschen Freunde. Eine knappe Woche lang ist er Gast der Familie Gerwien gewesen, die dem Projektmanager im "Home of hope" der "GAGU-Zwergenhilfe" in Sierra Leone die Reisekosten finanzierte.

SCHERMBECK

von Von Helmut Scheffler

, 23.10.2011, 17:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lamin Bangura (4.v.l.) besuchte zum ersten Mal seine deutschen Freunde und traf am Donnerstagabend im Hotel-Restaurant "Haus Hecheltjen" nicht nur Vorstandsmitglieder der "GAGU-Zwergenhife" und Sponsoren, sondern auch seien Landsleute Ibrahim Kakay (2.v.l.) und Osman Turay (3.v.l.).

Lamin Bangura (4.v.l.) besuchte zum ersten Mal seine deutschen Freunde und traf am Donnerstagabend im Hotel-Restaurant "Haus Hecheltjen" nicht nur Vorstandsmitglieder der "GAGU-Zwergenhife" und Sponsoren, sondern auch seien Landsleute Ibrahim Kakay (2.v.l.) und Osman Turay (3.v.l.).

Am Donnerstagabend lernte Lamin Bangura im Hotel-Restaurant "Haus Hecheltjen" nicht nur Mitglieder der "GAGU-Zwergenhilfe" kennen, sondern auch Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter, den Schirmherrn Günther Beck und Vertreter der Volksbank und Verbands-Sparkasse, die das Projekt "Kinderheim Home of hope" von Beginn an großzügig unterstützt haben.Kinder haben stärkere Position

Lamin Bangura lernte in den letzten Tagen die Sehenswürdigkeiten Schermbecks kennen. Beeindruckt zeigte sich der Gast über die andere Form des Familienlebens in Deutschland, das den Kindern eine wesentlich stärkere Position innerhalb der Familie einräumt.

Auf dem Rückflug in die Heimat wird er am Montag von einer siebenköpfigen Abordnung aus Schermbeck begleitet. Während des Aufenthaltes der Schermbecker Gäste soll das Kinderheim im privaten Kreis eingeweiht werden. Die offizielle Einweihung soll Anfang Januar stattfinden. Bis dahin werden 30 Kinder, meist Vollwaisen, Einzug gehalten haben. Im Verwaltungstrakt wohnt Lamin Bangura mit seinen vier Kindern und zwei Pflegekindern und zwei Koch- und Kinderfrauen.

Verbindungsmann

Verbindungsmann zwischen dem Kinderheim und den Deutschen bleibt weiterhin Osman Turay, der das Projekt seit 2009 begleitet hat, die deutsche Sprache hervorragend beherrscht und in Sierra Leone alle wichtigen Kontakte zu Personen und Behörden knüpfte und auch die Preisverhandlungen mit den am Bau des Kinderheimes beteiligten Firmen führte.

Schirmherr Günther Beck (Tel. 02853/91570) ist bemüht, Paten für Kinder in Sierra Leone zu finden. Die Patenschaft für die Unterbringung und Beköstigung im Kinderheim kostet samt Schulausbildung 25 Euro/Monat.

 

 

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