Kuh steppte im Lühlerheim

Milch-Maskottochen

"Bei Ihnen im Lühlerheim steppt jetzt die Kuh." Der Ankündigung von Malte Rachow ließ Joana Marcus Taten folgen: Im Kostüm von "Lotte", dem NRW-Milchmaskottchen, steppte sie sich in die Herzen der Bewohner.

Schermbeck

, 02.12.2016, 17:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Lühlerheim steppte am Freitagnachmittag buchstäblich die Kuh, genauer gesagt Kuh Lotte, das NRW-Milchmaskottchen.

Im Lühlerheim steppte am Freitagnachmittag buchstäblich die Kuh, genauer gesagt Kuh Lotte, das NRW-Milchmaskottchen.

Rund 30 waren gekommen – viele im Rollstuhl. So ganz genau schienen einige nicht zu wissen, was sie erwartet. „Wenn da jetzt eine echte Kuh kommt, ist das doch viel zu glatt hier auf den Fliesen“, sagte ein älterer Herr. Doch statt einer echten Kuh kam die verkleidete Joana Marcus, die seit vier Jahren in Kindergärten, Schulen, Altenheimen und auf Familienfesten und Messen auftritt. „Wir haben 100 Veranstaltungstage im Jahr“, sagt Malte Rachow, der als Moderator durch die halbstündige Show führte.

"Achtsamer sein"

"Man muss achtsamer sein mit den Senioren“, antwortet Joana Marcus auf die Frage, wie sich Auftritte vor Kindern von denen vor Senioren unterscheiden. Zunächst war der Applaus auch eher zögerlich im Lühlerheim. „Lotte“, die auf Steppschuhen den Saal betrat, rollte erst mal einen Teppich (Rachow: „Ihre Wiese“) aus und fegte mit einem Besen. „Fehlt sonst noch was?“, fragte Rachow. Die Antwort eines Herren aus dem Auditorium: „Bier!“

Doch statt Bier gab es kleine Bewegungs- und Lockerungsübungen mit Lotte, denen sich immer mehr Bewohner anschlossen. Bei einem Quiz mussten die Bewohner Fragen zu regionalen Produkten oder Politik beantworten, oder, welche Milch Schulkinder heute am liebsten trinken. Die Antwort: natürlich Kakao. Als Lotte am Ende zu Walzer-Takten zum Tänzchen einlud, machten viele mit und man sah so manches glückliche Lächeln. Am Ende spendierte die ausrichtende Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW sogar Milchprodukte für die Bewohner. 

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