Landrat fordert nach Absage Öffnungsperspektiven vom Land NRW

Coronavirus

Einen Modellversuch „Öffnen mit Sicherheit“ à la Tübingen wird es im Kreis Wesel nicht geben. Ob am Montag noch die Notbremse gilt, entscheidet sich am Wochenende.

Schermbeck

, 09.04.2021, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Kreis Wesel wollte nach Tübinger Vorbild Modellregion für das Konzept „Öffnen mit Sicherheit“.

Der Kreis Wesel wollte nach Tübinger Vorbild Modellregion für das Konzept „Öffnen mit Sicherheit“. © picture alliance/dpa

Der Kreis Wesel wird keine Modellregion für das Konzept „Öffnen mit Sicherheit“ nach Tübinger Vorbild. Bei dem Konzept werden nach negativem Schnelltest Tagestickets ausgestellt, die den Besuch von Gastronomie, Geschäften und Kultureinrichtungen unter Auflagen ermöglichen. Eine entsprechende Bewerbung hatte der Kreis Wesel Ende März eingereicht. Freitag (9.4.) kam die Absage vom NRW-Wirtschaftsministerium.

Landrat bedauert Absage und fordert Öffnungsperspektiven

Landrat Ingo Brohl bedauert die Entscheidung: „Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass die gemeinsame Bewerbung aller Gemeinden und Städte im Kreis Wesel eine gute Grundlage für verlässliche Öffnungsperspektiven geboten hat“, sagte er. Von der Landesregierung erwartet Brohl nun eine Öffnungsperspektive insbesondere für Außengastronomie und den Niederrhein-Tourismus.

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Offen ist, ob die Notbremse im Kreis Wesel auch nächste Woche noch gilt. Seit Anfang April liegt die 7-Tage-Inzidenz unter 100, aktuell bei 72 (Stand 9.4.). Sollte die Notbremse ausgesetzt werden, ist der Zugang zu Einzelhandel, Baumärkten, Zoos, Bibliotheken und Museen mit Termin möglich. Ein negativer Schnelltest, der aktuell zusätzlich zum Termin für den Besuch der genannten Einrichtungen erforderlich ist, bräuchte es im Falle einer Aufhebung der Notbremse nicht mehr. Die Regeln der Coronaschutzverordnung gelten auch bei ausgesetzter Notbremse.

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