Löschzüge hatten keine Angst vorm kalten Wasser

"Cold Water Challenge 2014"

Kalt erwischt hat ein Internet-Wettkampf die Feuerwehren in Schermbeck und Raesfeld am Wochenende. "Cold Water Challenge 2014" nannte sich der Wettstreit, bei dem es darum ging, in 24 Stunden ein Video im kalten Nass zu produzieren.

SCHERMBECK/RAESFELD

, 02.06.2014, 16:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit vollem Einsatz wollten die Löschzüge das verhindern. In der Regel sind dabei fiktive Einsätze herausgekommen. So rückte der Löschzug Altschermbeck aus, um mit großem Einsatz ein eher mickriges Lagerfeuer zu löschen. Anschließend wurden die Kameraden am Gerätehaus sauber geschrubbt, um später baden zu gehen.

Der Löschzug Schermbeck rückte mit Großaufgebot am Kanal an. Mit aufblasbarer Bade-Palme, wasserdichter Kamera und ein Feuerwehrmann sogar im pinken Badeanzug ging es anschließend ins kühle Nass.

Ähnliches Bild in Erle. Hier stürmten mit Blaulicht und Martinshorn am Sonntagnachmittag die Männer des Löschzugs zur „Eisrettung im Fischteich“ am Lohrweg. „Gestartet ist diese Challenge wohl in Niedersachsen, und wir waren selber ein wenig überrascht darüber, als wir auch eine Einladung bekamen“, so Löschzugführer Arno Rüb, der kurzfristig 16 Mitstreiter für diesen Spaß-Einsatz am Sonntagnachmittag aktivieren konnte. „Erle steht natürlich Gewehr bei Fuß, und es ist doch klar, dass wir dabei sind.“ Auf Tauchgang gehen mussten dann zum Schluss noch drei Männer und eine „echte“ Rettung vornehmen – denn die mitgebrachte Leiter war irgendwo in den Tiefen des Teiches verschwunden.

Der Raesfelder Löschzug rückte hingegen aus zum „WM-Endspiel Brasilien gegen Deutschland“. Mit aufgedrehten Feuerwehrschläuchen versuchten zwei Teams dabei, einen Sitzball ins gegnerische Tor zu schießen.

 

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