Möglicher Ausbau nimmt Formen an

Radweg

Ein Radweg soll auf der Gahlener Straße von Kirchhellen über Schermbeck nach Gahlen entstehen. Dafür setzten sich Politiker der örtlichen CDU ein.

KIRCHHELLEN

29.04.2011, 17:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ernst-Christoph Grüter, Ferdinand Butenweg, Heinz-Peter Kamps, Margot Hülskemper und Antonius Jansen (v.l.) setzen sich für die Errichtung des Radwegs an der Gahlener Straße ein.

Ernst-Christoph Grüter, Ferdinand Butenweg, Heinz-Peter Kamps, Margot Hülskemper und Antonius Jansen (v.l.) setzen sich für die Errichtung des Radwegs an der Gahlener Straße ein.

„Ein Radweg auf dieser Strecke ist dringend notwendig“, findet der Bottroper CDU-Ratsherr Butenweg. „Die Gahlener Straße ist stark befahren. Viele Kinder und Ausflügler benutzen sie als Fahrradstrecke.“ RVR-Mitglied Kamps sieht die hohen Kosten des Projekts als Problem. „Außerdem liegt das Anliegen, an der Gahlener Straße einen Radweg auszubauen, auf Rang sieben der Prioritätenliste des RVR“, erklärt er. Das wundert Anette Bunse: „Es ist doch unsinnig, dass das Projekt im letzten Jahr auf Rang eins lag und jetzt nicht mehr!“ Das kann Kamps nur bestätigen. Für das Kostenproblem sieht Jansen eine Lösung: „Man könnte als Radweg bestehende Wirtschaftswege nutzen, so dass der Weg nicht vollständig über die L104 führen muss. So könnte man den Ausbau um die Hälfte der Strecke reduzieren.“ Ein weiterer Einwand gegen das Bauprojekt war, dass die anliegenden Grundstückeigentümer Teile ihrer Grundstücke zu Verfügung stellen müssten. „Wir haben eine Umfrage dazu durchgeführt.“

Laut Butenweg stehen 95% der Eigentümer dem Radweg positiv gegenüber. „Wir bemühen uns, eine gemeinsame Lösung zu finden und wollen den Radweg 2012 oder 2013 in Angriff nehmen.“ Mit dem Ergebnis sind die Politiker sichtlich zufrieden.

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