Motoryacht im Wesel-Datteln-Kanal gesunken (mit Video)

Feuerwehr-Einsatz

Im Wesel-Datteln-Kanal ist am Pfingstmontag eine Yacht gesunken. Der Kapitän war nicht an Bord, wird aber wohl Ärger bekommen.

Gahlen

, 01.06.2020, 10:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Wesel-Datteln-Kanal ist am Pfingstmontag eine Motoryacht gesunken.

Im Wesel-Datteln-Kanal ist am Pfingstmontag eine Motoryacht gesunken. © Guido Bludau

Am Pfingstmontag wurde die Feuerwehr Schermbeck mit allen drei Löschzügen bereits um 7.20 Uhr zum Wesel-Datteln-Kanal alarmiert. Im Bereich der Gahlener Brücke „Im Aap“ hatten Passanten eine umgekippte Motoryacht gemeldet.

„Als die ersten Einsatzkräfte am Unglückort eingetroffen waren, wurde umgehend das gesunkene Boot abgesucht, allerdings wurde glücklicherweise niemand gefunden“, berichtet Ellen Großblotekamp, die Pressesprecherin der Feuerwehr Schermbeck. „Zusätzlich zu unseren eigenen Kräften wurden auch Taucher aus Duisburg alarmiert.“

Motoryacht im Wesel-Datteln-Kanal gesunken from Ruhr Nachrichten on Vimeo.

Wie sich anschließend herausstellte, wurde die Yacht mit dem Namen „Polaris“ hier wohl über Nacht festgemacht und die Crew verließen das Boot, sodass es keinen Verletzten oder Toten zu beklagen gibt. Warum und wie die Yacht dann sinken konnte, ermittelt nun die Wasserschutzpolizei. Klar ist nur, dass an dieser Stelle keine Yacht festgemacht werden darf.

Menschen befanden sich nicht an Bord, als die Yacht sank.

Menschen befanden sich nicht an Bord, als die Yacht sank. © Guido Bludau

Die Feuerwehr Schermbeck legte eine so genannte „Ölschlängel-Anlage“ um die Yacht, damit eventuell auslaufende Kraftstoffe nicht abtreiben können. Wie und wann die Yacht geborgen wird, ist bislang unklar. Die Schifffahrt darf den Kanal weiter befahren, muss aber in diesem Bereich langsamer fahren.

Zahlreiche Ausflügler hielten kurz an und nutzen die Gelegenheit für ein paar Schnappschüsse. Der Sachschaden und die Bergungskosten werden erheblich sein.

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