Die von der Firma Euflor Humuswerke GmbH geschenkten Gleise wurden von den Gahlener Feldbahnfreunden auf dem Gelände neben der Gahlener Museumsscheune zwischengelagert. © Helmut Scheffler
Feldbahnfreunde

Originelles Vor-Weihnachtsgeschenk: 550 Meter Gleise und zwei Weichen

Die Feldbahnfreunde Schermbeck-Gahlen können ihre Strecke weiter ausbauen: Die Firma Euflor Humuswerke hat dem Verein etwa 550 Meter Schienen und zwei Weichen geschenkt

Ein vorweihnachtliches Geschenk der allerfeinsten Art haben die Feldbahnfreunde Schermbeck aus Norddeutschland bekommen. Die Firma Euflor Humuswerke hat dem Verein etwa 550 m Schienen und zwei Weichen geschenkt, die für den weiteren Ausbau der Feldbahnstrecke im Gahlener Aap verwendet werden sollen.

Die Firma Euflor gewinnt am Standort Drochtersen bei Stade qualitativ hochwertige Torfe als wichtigen Substratrohstoff für den Gartenbau. Eine Zweigstelle der Firma Euflor befindet sich an der Alten Poststraße 121 in Schermbeck.

Ein Mitarbeiter der Schermbecker Firma, der zugleich Mitglied der Feldbahnfreunde Schermbeck-Gahlen ist, erhielt von der norddeutschen Firma die Anfrage, ob man in Gahlen nicht mehr benötigte Gleise mit der Spurbreite 600 mm gebrauchen könne.

Die Frage kam zur rechten Zeit, denn die Feldbahnfreunde wollen ihre Strecke auf dem Gelände des Hofes Haferkamp nahe der Sportanlage des TuS Gahlen weiter ausbauen.

Mit dem Radlader

Die Kosten für den Transport der geschenkten Gleise übernahm der Verein. Als am Freitagmorgen die schwere Ladung in der Bruchstraße auf dem Gelände neben der Museumsscheune des Heimatvereins Gahlen vorfuhr, wartete das Vereinsmitglied Jürgen Kleineberg schon mit einem geliehenen Radlader, um die fünf und sieben Meter langen Gleisstücke zu entladen. Von diesem Zwischenlager aus werden die einzelnen Gleise nach Bedarf zum Aap gebracht.

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Freier Mitarbeiter
Im Verlauf von mehr als vier Jahrzehnten habe ich das Zusammenwachsen von acht ehemals selbstständigen Gemeinden miterlebt, die 1975 zur Großgemeinde Schermbeck zusammengefügt wurden. Damals wie heute bemühe ich mich zu zeigen, wie vielfältig das Leben in meinem Heimatort Schermbeck ist.
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Helmut Scheffler

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