Pfarrerin Helma Pontkees wird Sonntag verabschiedet

Einsatz in Namibia

SCHERMBECK Sieben Jahre und einen Monat nach ihrer Einführung als Pastorin für den zweiten Bezirk der Georgsgemeinde wird Helma Pontkees am Sonntag (4.) von der Georgsgemeinde verabschiedet.

von Von Helmut Scheffler

, 01.10.2009, 09:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pfarrerin Helma Pontkees verlässt im November Schermbeck in Richtung Afrika.

Pfarrerin Helma Pontkees verlässt im November Schermbeck in Richtung Afrika.

Derzeit werden in der Gemeinde Grußworte gesammelt, die zu einem kleinen Abschiedsbuch zusammengebunden werden sollen als bleibende Erinnerung an diesen Tag. „Wir sind dankbar für ihren großen und segensreichen Einsatz – und wollen ihr das am 4. Oktober auch sagen“, lädt Pfarrer Dieter Hofmann zur Teilnahme an der Verabschiedung ein.  

Die gebürtige Dinslakenerin Helma Pontkees betreute in der Nachfolge der Pfarrerin Renate Schäfer und des Pfarrers zur Anstellung Hans-Gerd Wieberneit die zweite Pfarrstelle, zu der auch das Marienheim und das Haus Kilian gehörten. Als ausgebildete Logopädin engagierte sich die zweifache Mutter in besonderer Weise für diese Einrichtungen. Sie setzte sich besonders für die Beziehungen zu den Partnergemeinden und für die Kindertagesstätten ein. Nahe einer dieser Partnergemeinden, dem namibischen Sesfontein, liegt ihr künftiger Arbeitsbereich. Ab November wird Helma Pontkees Pfarrerin in Namibia, und zwar in den Gemeinden Otjiwarongo, Omaruru und Outjo. „In Namibia gibt es drei evangelisch-lutherische Kirchen“, berichtet Helma Pontkees. Offiziell endet für Helma Pontkees der Dienst in Schermbeck am 31. Oktober. Da sie aber ihren Haushalt noch auflösen muss, hat sie ihren restlichen Jahresurlaub an das Ende ihrer Dienstzeit gelegt, so dass der 5. Oktober ihr letzter praktischer Arbeitstag ist. Die beiden Kinder Malte (20) und Mareike (16) werden vorläufig in Deutschland bleiben, um ihr Studium bzw. ihre Schulausbildung hier fortzusetzen. Wie es in Schermbeck weitergeht, ist noch offen.

Fest steht, dass Helma Pontkees` Pfarrstelle aufgrund der demografischen Entwicklung der Georgsgemeinde nicht wiederbesetzt werden kann. Allerdings ist die Gemeinde für eine Einzelpfarrstelle derzeit noch zu groß. Gegenwärtig wird nach einer Lösung gesucht.

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