Pferde stehen ab jetzt nicht mehr unter Beschuss neben Fußballplatz

TuS Gahlen

Wenn Fußbälle vom Kunstrasenplatz auf das benachbarte Gelände der Reitschule flogen, erschreckten sich oft die Pferde und nahmen samt Reiter Reißaus. Nun hat der Verein reagiert.

Schermbeck

, 23.10.2019, 19:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pferde stehen ab jetzt nicht mehr unter Beschuss neben Fußballplatz

Über die Unterstützung durch Josef Bodinka (im Auto) beim Anbringen des Ballfangzaunes an der Westseite des Kunstrasenplatzes des TuS Gahlen freute sich die Rentnergruppe Werner Krahl, Bernhard Grunwald, Claus Matrose, Heinzfried Eifert (vor der Arbeitsbühne v.l.) und Heinz Hörsken (im Korb). © Helmut Scheffler

Die Zahl der Bälle, die vom Kunstrasenplatz des TuS Gahlen aus auf dem Gelände einer benachbarten Reitschule landen, wird jetzt deutlich abnehmen. „Der TuS ist zwar gegen solche Auswirkungen versichert, aber im Sinne einer guten Nachbarschaft wollten wir es gar nicht erst zu einem Unfall durch scheuende Pferde kommen lassen“, begründet Werner Krahl eine vorbeugende bauliche Maßnahme.

Mit Bernhard Grunwald, Heinz Hörsken, Claus Matrose, Heinzfried Eifert und Alexander Keller hat er einen fünf Meter hohen Ballfangzaun an der Westseite des Kunstrasenplatzes errichtet.

Vier Wochen Arbeit

Etwa vier Wochen lang war die seit 2013 bestehende Rentnergruppe des TuS Gahlen mit dem Bau des Ballfangzaunes beschäftigt. Neun Metallpfosten wurden gereinigt und gestrichen und anschließend im Boden verankert. Bei der Befestigung der 60 Meter langen Stahlseile und beim Anbringen des Kunststoffnetzes gab es tatkräftige ehrenamtliche Unterstützung durch den Brichter Josef Bodinka.

Als ehemaliger Bewohner des Lippedorfes ist Bodinka immer zur Stelle, wenn er beim TuS Gahlen mit seinem technischen Equipment gebraucht wird. Seine Arbeitsbühnen leisten wertvolle Dienste, wen Bäume beschnitten oder Leuchten der Fluchtlichtanlage ausgewechselt werden müssen.

60 Meter langer Ballfangzaun

Der etwa 60 Meter lange Ballfangzaun hat sich inzwischen während der ersten Trainingseinheiten bewährt. Nahezu alle „Irrflieger“ wurden abgefangen, sodass die Wahrscheinlichkeit äußerst gering ist, dass ein Ball das Training der benachbarten Reitsportschule stört.

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