Schermbecker Grundschüler werden stark gegen Süchte

Projekt Klasse 2000

SCHERMBECK Im Auftrag des Vereins „Programm Klasse 2000 e.V.“ hat Simone Wüster am Freitag an der Gemeinschaftsgrundschule begonnen, das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtvorbeugung mit Schermbecker Grundschülern umzusetzen.

von Von Helmut Scheffler

, 04.10.2009, 15:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vier von 22 "Klaros" ruhten sich auf einer Bank für ihren nächsten Einsatz aus.

Vier von 22 "Klaros" ruhten sich auf einer Bank für ihren nächsten Einsatz aus.

Das Programm fördert die positive Einstellung der Kinder zur Gesundheit. Es vermittelt Wissen über den Körper und gibt praktische Tipps zur gesunden Ernährung und Bewegung. Es fördert außerdem die persönlichen und sozialen Kompetenzen der Kinder sowie ihr Selbstwertgefühl. „Sie werden dabei unterstützt“, so Simone Wüster, „ihr Leben gesund zu meistern.“ Die Gemeinschaftsgrundschule nimmt mit allen 250 Kindern in zehn Klassen an dem Projekt teil. Begonnen wurde am Freitag mit den Klassen des zweiten Schuljahres. Unter Leitung der Klassenlehrerin Ilka Consten hatten die 22 Kinder der Klasse 2a im Vorfeld aus Styroporkugeln und Stoff-Drähten ihren „Klaro“ gebastelt. Dieser Klaro ist die Identifikationsfigur von „Klasse 2000“ und begleitet die Kinder bis zur Klasse vier durch alle Themenfelder des Projektes.

Am Freitag erlebte „Klaro“ in der Turnhalle mit, wie Simone Wüster den Kindern spielerisch die Wichtigkeit von Atmung und Bewegung deutlich machte. Richtiges Atmen hilft Ängste abzubauen und Verspannungen des Körpers zu lösen. Diese Erfahrung machten die Kinder beim beim „Wirbelsturm-Spiel“. Dreimal pro Schuljahr wird Simone Wüster mit jeder Klasse daran arbeiten, die Botschaft zu vermitteln: „Gesundheit macht Spaß!“. Auch die Eltern werden einbezogen. Die Lehrkräfte ergänzen die Programminhalte im Unterricht. Für zwölf Unterrichtsstunden erhalten sie vom Verein Material. Am Ende der Grundschulzeit bekommen die Kinder eine Urkunde. Die Schule darf das Projekt in ihr Schulprogramm aufnehmen, sofern 75 % aller Klassen teilnehmen. 

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