Schottergärten: Grüne in Schermbeck fühlen sich bestätigt

Naturschutz

Die Grünen in Schermbeck begrüßen die aktuellen Pläne der Landesregierung. Und betonen, sie wollten schon 2018 Schottergärten in Schermbeck verbieten lassen.

Schermbeck

05.12.2020, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Grünen begrüßen die Pläne des NRW-Ministeriums in Bezug auf Schottergärten (Symbolbild).

Die Grünen begrüßen die Pläne des NRW-Ministeriums in Bezug auf Schottergärten (Symbolbild). © Claudia Engel

Die Schermbecker Grünen begrüßen ausdrücklich die Pläne des NRW-Bauministeriums, das Begrünen von Gärten in der Landesbauordnung festzuschreiben. Das erklärte Ulrike Trick von den Grünen in einer Pressemitteilung. „Schon im Juni 2018 hatten wir beantragt, in der Gemeinde Schermbeck die Anlage von Schotterbeeten in neuen Baugebieten nicht mehr zu zulassen. Dieser Antrag wurde von allen anderen Fraktionen abgelehnt.“

Jetzt lesen

Der Kreis Wesel schreibe es inzwischen in jeden Bauantrag als Verpflichtung hinein, so Trick: „Es ist nicht Bevormundung von Bürgern, wie manche Ratsmitglieder behaupten, es ist ein Beitrag zum Klima- und ganz besonders zum Artenschutz, denn Insekten vermehren sich in der Erde und nicht im Schotterbeet.“

Lebensraum für Insekten

Sie schreibt: „Begrünte Gartenflächen bieten Insekten Lebensraum und Vögeln Nahrung, speichern Regenwasser, aber wesentlich weniger Wärme als Schotterbeete und tragen so zu einem guten Klima im Innenbereich von Ortschaften bei.“

Klima- und Artenschutz seien gerade in der letzten Zeit in das Bewusstsein der Menschen gedrungen, so Ulrike Trick: „Mit dem Verzicht auf die Anlage von Schotterbeeten kann jeder Hausbesitzer, aber auch eine Gemeinde wie Schermbeck, auf eigenen Flächen einen Beitrag zum Klima- und Artenschutz leisten.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt