Schüler kümmerten sich um Elektro-Baby

Projekttage

SCHERMBECK Wir wollen gute Eltern werden – aber nicht zu früh! So lautete das Fazit, das die 24 Jugendlichen der Klasse 8c und 8b der Gesamtschule Schermbeck bei der Abschlussrunde ihres Elternpraktikums im Rathaus Schermbeck zogen.

von Dorstener Zeitung

, 01.10.2009, 16:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf dem Foto mit Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter wirken die jungen Test-Eltern etwas übermüdet.

Auf dem Foto mit Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter wirken die jungen Test-Eltern etwas übermüdet.

Damit man das Baby nicht einfach der „Oma“ abgeben konnte, trugen jeweils zwei aus der Gruppe ein Magnetarmband, ohne das man das jeweilige Baby nicht beruhigen kann. „Am ersten Nachmittag gingen wir mit Anna-Sophie spazieren. Da fing sie plötzlich an zu schreien und wir mussten ihr vor dem Haus einer Bekannten die Windel wechseln,“ berichteten Lisa und Eileen. „Als wir nach der zweiten unruhigen Nacht morgens auf dem Weg zur Kreißsaal-Besichtigung nach Dorsten waren, trafen wir den Schermbecker Bürgermeister, Herrn Grüter. Auf dem spontanen Gruppen-Foto lässt sich unsere zunehmende Müdigkeit gut erkennen.“

Dennis, Kai, Keanee, Markus und Marc-Philipp nannten ihr Baby Ralph. Und Marc-Philipp stellte schnell fest, dass das Betreuen von Ralph anstrengend und stressig war, denn in der Nacht war das Baby sehr aktiv. Auf die letzte Frage im Kurs, „Werdet ihr jetzt eure Babys vermissen?“, kommt dann auch die einhellige Antwort: „Nachts bestimmt nicht!“

Lesen Sie jetzt