Selbst gebaute Drachen fliegen am besten

Workshop

SCHERMBECK Petrus bewies ein Herz für die Kolpingsfamilie Schermbeck. Zum Drachenfest der Kolpingsfamilie steuerte er am Sonntagnachmittag die richtige Windstärke bei, sodass die selbst gebastelten Drachen ihren Testflug leicht bestehen konnten. 23 Kinder zwischen drei und fünf Jahren und ihre Eltern folgten der Einladung von Susanne und Holger Martens zum Drachenfest im Umfeld der Kolping-Begegnungsstätte in der Widau.

von Von Helmut Scheffler

, 26.10.2009, 18:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beim Drachenbauen fühlte sich mancher Vater an seine eigene Kinderzeit erinnert.

Beim Drachenbauen fühlte sich mancher Vater an seine eigene Kinderzeit erinnert.

Die kleine Hanna Fasselt half ihrem Papa Stefan beim Auftrennen des Müllsacks und drückte den aufgeschnittenen Sack kräftig auf den Tisch, damit der Papa die Umrisse des Drachens aufzeichnen konnte. Luftlöcher mussten herausgeschnitten werden, die dem Drachen später beim Flug Stabilität geben sollten. Nebenan übernahm Johannes Deiters (5) selbst das Öffnen der Tüte. Lina Schenke übertrug die Umrisse einer Schablone auf die ausgebreitete Tüte. Beim Bemalen der Drachenfläche bewiesen die Kinder sehr viel Einfallsreichtum. Felix Wolf wählte eine Blume als Motiv. Nebenan schauten Lukas und Linus Triptrap zu, wie ihr Vater Peter mit Gewebeband Holzstäbe und Folie miteinander verband. Erst im gespannten Zustand konnte man die aufgemalten Bilder der Kinder so richtig bewundern. Die meisten malten Köpfe und Namen.

Robin Wolf (2) trug den ersten flugfertigen Drachen auf das Freigelände. „Du musst gegen den Wind laufen! Zieh feste an der Schnur! Lauf doch schneller!“ Die Tipps der Eltern ließen sich problemlos um ein paar Dutzend ergänzen. Es ist eben leichter, vom Rand aus große Ratschläge zu geben, als mit kleinen Kinderfüßen über die Wiese zu flitzen, zumal die Bäume manchen Flugversuch nach wenigen Laufschritten gnadenlos beendeten und die Papas an der Reparaturstation wieder einmal gefragt waren. 

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