Seniorenbeirat ließ 10.000 Notfallkarten herstellen

Hilfe für Rettungsdienst

Die Herausgabe einer Notfallkarte gehört zu den ersten größeren Aktivitäten des Seniorenbeirates, der vor einem Jahr gegründet wurde. Am Dienstag überreichte der Beirat im Rathaus Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter eines der ersten Exemplare.

SCHERMBECK

von Von Helmut Scheffler

, 25.10.2011, 14:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mitglieder des Seniorenbeirates und Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter stellten am Dienstag eine Notfall-Karte vor.

Mitglieder des Seniorenbeirates und Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter stellten am Dienstag eine Notfall-Karte vor.

Die Karte vermerkt neben den Personalien die Telefonnummer des Hausarztes, die Krankenkasse, die Versicherungsnummer und den Namen des eventuell in Anspruch genommene Pflegedienstes. Wer soll im Falle eines Unfalls benachrichtigt werden? Besteht eine Patientenverfügung? Welche Grunderkrankungen liegen vor? Welche Medikamente werden eingenommen? Auf all diese Fragen findet man in der Notfallkarte Antworten. Auf der Karte sind Besonderheiten wie ein Herzschrittmacher, Verwirrtheit, HIV und Allergien ebenso vermerkt wie die Blutgruppe und vorhandene Hilfsmittel. Insgesamt wurden 10.000 Karten hergestellt. Der Seniorenbeirat empfiehlt das Ausfüllen zweier Notfall-Karten. Eine Karte sollte man immer bei sich tragen. Eine zweite sollte in Augenhöhe innen direkt neben der Wohnungstür angebracht werden.Notfall-Karten kann man kostenlos im gemeindlichen Bürgerbüro bekommen oder über die Nachbarschaftsberater. Die Karten liegen ab sofort in allen Schermbecker Arztpraxen, Apotheken und in den Volksbank-Filialen aus. Sie werden auch über das Netzwerk der Evangelischen Kirchengemeinde Schermbeck verteilt. Die Karten können - besonders in den Außenbereichen - auch über die Mitglieder des Seniorenbeirates bezogen werden.

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