Am ersten Spatenstich zur Neugestaltung des Mühlenteich-Weges beteiligten sich am Montag die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins, Jürgen Höchst (2.v.r.) und Herbert Gülker (l.), Bürgermeister Mike Rexforth (2.v.l.) sowie Markus Vornbrock (r.) und Carsten Stasch (3.v.r.), zwei Mitarbeiter der „Eckhard Vornbrock Garten-und Landschaftsbau GmbH“. © Helmut Scheffler
Baumaßnahmen

Spatenstich: Die Umgestaltung des Mühlenteich-Umfeldes ist gestartet

Bis Ende Oktober bleibt der Weg zwischen Mühlenteich und dem Gebäude des Löschzuges für Fußgänger gesperrt. Am Montag wurde mit den Arbeiten zur Umgestaltung des Teich-Umfeldes begonnen.

Am ersten Spatenstich beteiligten sich außer dem Bürgermeister Mike Rexforth Vorstandsmitglieder des Gahlener Heimatvereins und Mitarbeiter der Dorstener „Eckhard Vornbrock Garten-und Landschaftsbau GmbH“.

Als Vorsitzender des Heimatvereins bedankte sich Jürgen Höchst bei der Gemeindeverwaltung und bei der Bezirksregierung für die Hilfestellung bei den Finanzierungsplanungen.

Die gesamten Baukosten für das begonnene Projekt und für zwei weitere Projekte im Gahlener Ortskern betragen 192.000 Euro. Die Fremdfinanzierung umfasst 65 Prozent der Bausumme. Die übrigen 35 Prozent muss der Heimatverein aufbringen. Da tat es gut, dass der gemeindliche Haupt- und Finanzausschuss am 4. Dezember 2020 dem am 18. Dezember tagenden Gemeinderat empfahl, den Eigenanteil abzusichern.

Die Planungen für die Neugestaltung des Mühlenteich-Weges übernahm der Landschaftsarchitekt Dirk Vennemann. Um das Dorfbild bzw. den Dorfcharakter an dieser Stelle zu erhalten, plante Dirk Vennemann eine Abtreppung in der Form einer zweiten, weniger hohen Mauer mit dazwischenliegendem Beet zur Begrünung in der entstehenden Abstufung. Diese Mauer soll entlang des Uferwegs verlaufen und aus speziell strukturierten Elementen bestehen, in die mehrere neue Bankelemente integriert werden sollen. Dazu muss der Weg des Mühlenteiches zur Teichseite verlegt werden.

Weg erhält eine neue Tragschicht

Nachdem die Firma Vornbrock am Montag die erforderlichen Rodungsarbeiten erledigt hatte, erhält der neue Weg in den nächsten Tage eine neue Tragschicht. Parallel dazu werden neue Stromkabel verlegt. Danach entsteht eine Abtreppung in der Form einer zweiten, weniger hohen Mauer mit dazwischenliegendem Beet zur Begrünung in der entstehenden Abstufung. Diese Mauer soll entlang des Uferwegs verlaufen und aus speziell strukturierten Elementen bestehen, in die mehrere neue Bankelemente integriert werden sollen.

Arbeiten sollen Ende Oktober beendet sein

Die Arbeiten sollen bis Ende Oktober erledigt werden. Dann kann mit dem zweiten der drei Projekte des Heimatvereins begonnen werden, und zwar mit der Begrünung jenes Bereiches, der jetzt hergestellt wird. Eine Buchen-Formhecke soll angelegt werden. Bei der Anschaffung eventueller Hochstämme sollen deutsche Gehölze vorgezogen werden. Als Bodendecker sollen Stauden in einer Mischpflanzung verwendet werden. An zwei Stellen erhält der Weg einen stufenförmigen Anschluss an das Wasser des Teiches. Feste Trittsteine sollen ein gefährliches Abrutschen verhindern.

Der Weg erhält neue Leuchten, um ein dunkles Umfeld des Teiches in den Abend- und Nachtstunden zu verhindern. Die im ursprünglichen Plan vorgesehene Beleuchtung der Bäume wird es nicht geben. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung regte sich Widerstand gegen eine nicht zeitgerechte Illumination der Bäume, da die Tierwelt zu stark beunruhigt werde.

Das dann noch ausstehende dritte Projekt befasst sich mit dem Mühlrad der Dorfmühle.

Während der Neugestaltung des Mühlenteich-Weges bleibt der Weg gesperrt. Den Friedhof, den Kindergarten und das Pastorat kann man weiterhin über den Widemweg und über die „Seufzerbrücke“ erreichen.

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Freier Mitarbeiter
Im Verlauf von mehr als vier Jahrzehnten habe ich das Zusammenwachsen von acht ehemals selbstständigen Gemeinden miterlebt, die 1975 zur Großgemeinde Schermbeck zusammengefügt wurden. Damals wie heute bemühe ich mich zu zeigen, wie vielfältig das Leben in meinem Heimatort Schermbeck ist.
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Helmut Scheffler

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