Mit den Ölpellets, die illegal im Mühlenberg eingelagert wurden, geriet der Stein ins Rollen. Nun hat sich der Gahlener Umweltschutzverein gegründet, der Spenden sammelt, um Aufsichtsbehörden verklagen zu können. © Archiv
Umweltschutzverein

Umweltschutzverein: Bürgerforum will für Klagen finanziell aufrüsten

Mit der Gründung des „Gahlener Umweltschutzvereins“ können die Aufsichtsbehörden im Ölpellets-Skandal vermehrte Gegenwehr erwarten. Vor allem vor Gericht.

Matthias Rittmann, Sprecher des Gahlener Bürgerforums, berichtete im Umweltausschuss, in dem der Mühlenberg und die von ihm ausgehenden Gefahren die beherrschenden Themen waren, von der Gründung des Gahlener Umweltschutzvereins e.V. (GUV).

„Der Verein ist ausgelegt, um Spenden zu sammeln, um dann unter Umständen selbst in solchen Fällen, in denen wir uns durch die Behörden nicht richtig vertreten fühlen, klagen zu können“, so Rittmann. Welche Behörden das sein könnten, konnte man im Ausschuss sehen, denn dort hatten Vertreter von Umweltministerium, Bezirksregierung Düsseldorf und Kreis Wesel stundenlang Rede und Antwort gestanden. Doch auch juristische Behörden könnten verklagt werden.

Ziele des Umweltschutzvereins

Auf der Homepage guv-ev.org werden die Ziele formuliert: Beseitigung der Giftstoffe im Mühlenberg, umweltverträgliche Sanierung, bestmögliche Absicherung des Mühlenbergs sowie Erhalt und Entwicklung der umgebenden Landschaft. Der Umweltschutzverein soll aktiv das Gahlener Bürgerforum unterstützen.

Erster Vorsitzender ist Stefan Steinkühler, zweiter Vorsitzender Matthias Rittmann. Spenden werden erbeten unter IBAN DE69 4006 9363 0102 8726 00 bei der Volksbank Schermbeck. Spender können eine Spendenquittung erhalten.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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Berthold Fehmer

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